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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Hallo! Ich glaube meine Mutter leidet unter Verfolgungswahn.

Kundenfrage

Hallo!
Ich glaube meine Mutter leidet unter Verfolgungswahn. Ich bin mir nicht sicher, denn ich kenne mich mit solchen Dingen nicht aus. In letzter Zeit glaubt sie ständig wir (Kinder,mein Vater, Arbeitskollegen etc.) wollen ihr was schlechtes antun. Das äußert sich ganz unterschiedlich! Wie erkenne ich solch eine psychische Krankheit und wie soll ich mich meiner Mutter gegenüber verhalten?

Lg Andrea
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

Also ein Wahn wäre eine psychotische Störung. Dabei ist häufig auch ein deutliches Angstgefühl zu spüren. Das bedeutet, die betroffenen befürchten,dass ihnen akuter Schaden (durch Gift, durch böse Nachbarn etc) zugefügt werden sol, obwohl es dafür objektiv gesehen nicht den Hauch eines Anhaltes gibt.
Die Unverrückbarkeit der Überzeugung ist so ein Merkmal.

Davon abzugrenzen ist aber die "Altersstarrsinnigkeit". Das ist nun kein psychiatrischer Begriff. Aber einige Menschen haben - gerade im fortgesetzten Alter - sehr eigene Vorstellungen und Überzeugungen, die sie nicht (mehr) korrigieren können / wollen. Je mehr man mit Worten auf sie einwirken will, desto stärker reagieren sie mit Abwehr oder Trotz.

Wie genau äußern sich denn die Verhaltensprobleme bzw in welcher Form sollten sie ihr nun was schlechtes tun ?

Würde sie zumindest mit dem Hausarzt darüber sprechen ?
Oder gibt es einer anderen Person, die sie eher vertraut (Pfarrer oder so) ?

Vermutlich könnte man ihrer Mutter mit einer niedrig dosierten medikamentösen Therapie helfen. Das wären beispielsweise atypische Neuroleptika wie Risperdal oder "Aufbauspritzen" wie Imap.
webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Wir mein Mann,mein 3-jähriges Kind und ich wohnen noch im Elternhaus. Wir bezahlen etwas Miete - nicht hoch. Sobald wir jetzt einer Freizeitbeschäftigung nachgehen (besonders mein Mann), glaub meine Mutter wir nützen sie aus, denn für Tennis spielen, Skifahren etc. haben wir Geld aber dafür dass wir mehr Miete bezahlen nicht.

 

Es ist für mich sehr schwierig dass alles aufzuschreiben, weil es leider tausende von Kleinigkeiten gibt die meiner Mutter einfach nicht passen.

 

Wir - meine Familie und ich - stehen vor einer wichtigen Entscheidung, ob wir nun ausziehen sollen oder nicht. Ich weiß was sie denken, mit 27 Jahren sollte man sowieso schon ausgezogen sein. Aber das ist alles nicht so einfach.

Ich weiß oft nicht mehr weiter. Sie mischt sich auch ständig in unser Beziehungsleben ein. Es ist ein schlimmer Kreislauf. Ich weiß nicht wo ich zu erklären beginnen bzw. aufhören soll.

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Dann ist es eher ein Problem der Persönlichkeit bzw. des Zusammenlebens mit dieser Frau, kein Wahn oder eine psychiatrische Störung im eigentlichen Sinne.

Was leider bedeutet : Das wird nicht besser, eher schlechter. Sie werden es ihr kaum Recht machen

Ich weiss, dass das Ausziehen schwierig ist. In der Tat würde ich aber sehr dazu raten, wenn es finanziell und von der Betreuung her möglich ist. Abstand ist da wirklich hilfreich.

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