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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Ich habe da mal eine frage und zwar ich bin schnell auf 180.

Kundenfrage

Ich habe da mal eine frage und zwar ich bin schnell auf 180. Ich habe es auch an den nerven. Das merke ich. Und da ich meiner Kinder zuliebe ändern möchte was kann ich machen das ich wieder ruhiger werde?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  RASBurges hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Soweit die genannten natürlichen Mittel nicht helfen, empfiehlt es sich eine Schulung, Seminar oder Therapie zu besuchen, die Ihnen Handlungs- oder Reaktionsmöglichkeiten an die Hand gibt, mit denen Sie sich in entsprechenden Stresssituationen beruhigen können. Eine präventive Behandlung ist sicherlich sinnvoll, jedoch sollten Sie sich Handlungsstandards/ Automaismen für entsprechende Situationen aneignen.

Eventuell ist auch eine Einstellung durch Medikamente erforderlich, jedoch sollten Sie hierzu einen Spezialisten zu Rate ziehen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Und wen sollte ich da ansprechen??
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Da die Frage ja mehr psychotherapeutisch und weniger juristisch ist, versuche ich mal als Arzt (und Papa von 2 Kids im Alter von 7 und 5 zu antworten).

Sie haben schon selber versucht, über Medikation eine "Abkühlung" bzw. Stresshilfe zu bekommen. Hier könnte man ggf das Johanniskraut entweder in der Dosis steigern (über 900 mg) oder aber auf ein Antidepressivum vom Typ der Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer wechseln.

Psychotherapeutisch würde man ihnen "Freiräume" wünschen, d.h. eine gewisse Zeit für sich allein, die sie aber als Mama sich auch erstmal schaffen müssten.
Gäbe es Jemanden, der sich zeitweise um die Kids kümmern, könnte, damit ihr Leben nicht nur aus Stress sondern auch vielleicht wieder um soziale Kontakte, Sport oder frühere Hobbies drehen könnte ?

Wie sieht es mit dem Schlaf aus ? Sind sie morgens ausgeschlafen ? Das wäre ggf noch eine weitere Baustelle.

Wie RASBurges erwähnt hat, könnte man versuchen über Stressbewältigungsmethoden eine Verbesserung zu erzielen. Hier gibt es beispielsweise bei der Volkshochschule und bei vielen Krankenkassen Angebote , teilsweise auch für Entspannungsverfahren wie Progressive Muskelentspannung oder autogenes Training.
Sinnvoll wäre sicher auch eine ambulante Psychotherapie, damit sie eine Gesprächspartnerin für ihre Problematik und Impulsivität hätten. Leider sind hier Termine oft erst nach mehrwöchigen bis monatigen Wartezeiten zu bekommen. Vielleicht könnten sie aber den Hausarzt auf das Problem nochmals ansprechen.

Einigen meiner Klientinnen hilft ein Verfahren, das Stress in innere Bilder übersetzt. Wenn ihr Gefühl "auf 180 " zu sein, eine Farbe hätte, welche Farbe passt dazu ?
Welches Gewicht hätte ihr Gefühl dann, wäre es schwer oder eher leicht ?
Wäre es rund oder eher eckig ?
Warm oder kalt ?
Bewegt es sich irgendwie ?

Haben sie jetzt ein inneres Bild vor Augen ? GUT !
Dann machen sie mal 10 Augenbewegungen von rechts nach links (oder tippen sich abwechselnd auf die rechte und linke Schulter 10 mal). Augen zu und wieder auf.

Verändert sich das Bild ?

Dann stellen sie sich mal auf eine Zeitleiste vor ihrem inneren Auge alle Situationen vor, in denen dieses miese Gefühl schon da war . Also als Klecks oder Farbtupfer in der Farbe des Gefühls. Machen sie auch mal auf diese Zeitleiste Augenbewegungen..

Klingt sicher merkwürdig, aber dieses Verfahren hilft schnell aus dem "angespannten Gefühl" rauszukommen. Schauen sie dazu vielleicht auch mal auf www.emoflex.de


Viel Erfolg !
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Danke. Aber ich habe angst wenn ich eine Psychoterapie mache wegen meinen Kinder.

Nicht das sie mich für eine schlechter Mutter sehen. Das bin ich nähmlich nicht.

Ich liebe meine Kinder über alles.

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Wieso sollten die Kinder das mitbekommen bzw. was wäre daran "schlecht" ?
Es spricht doch sehr für SIE und ihre Mutterliebe, dass sie sich Unterstützung und Hilfe suchen. Es muss nun nicht unbedingt gleich einer Psychotherapie sein, wenn sie mit anderen Möglichkeiten eines Entspannungsverfahrens zurecht kommen. Aber nach meiner Erfahrung sammeln sich ja die emotionalen "Ausraster" gefühlsmässig an und man kommt da irgendwie schlecht von los. Es ist so wie in dem Film "und täglich grüsst das Murmeltier". Man möchte, dass es anders wird.Aber irgendwie läuft es nach dem gleichen Muster ab und man kommt allein nicht raus.

Hier kann eben eine therapeutische Unterstützung hilfreich sein.

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