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Psych1967
Psych1967, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 125
Erfahrung:  Verhaltenstherapie Psychologie
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Psych1967 ist jetzt online.

Ich habe seit ca. 25 eine Angsterkrankung. Ich kann nicht Bahn,

Kundenfrage

Ich habe seit ca. 25 eine Angsterkrankung. Ich kann nicht Bahn, Bus oder Auto fahren um mich von meinem Wohnort zu entfernen. In der Stadt kann ich Auto fahren und immer nur zu bekannten Orten.
Wie kann ich aus dieser Sprirale rausß
Elke Griesinger Görlitz (52 Jahre )
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Psych1967 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Patient bzw. Patientin, Sie sollten sich auf jeden Fall einen Therapeuten suchen und die Sache mit ihm besprechen. Wo ich bei solchen Erkrankungen gute Erfahrungen mit gemacht habe wäre eine Hypnose-Therapie. Vielleicht versuchen Sie mal einen Fachmann zu finden der in Hypnose Erfahrung hat.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Nun erst einmal vielen Dank für Ihre Info. Mit Ihrer Antwort kann ich so leider nicht zu frieden sein. In den letzten Jahren habe ich mehrere Therapeuten konsultiert.
Wir haben gemeinsam Kindheit aufgearbeitet. Es gab leider dann auch Probleme. Und wieder stellte sich die gleiche Frage: "Wie komm ich zu dem Therapeuten?" Seine Antwort lautete damals:"Nehmen sie Tawor und dann kommen sie auch zu mir."
Genau dies will ich nicht. Keine schweren Medikamente.
Kein Therapeut war bereit mich auf den Weg zur Bewältigung von Ängsten zu begleiten.
Ich weiß, dass es soetwas gibt, wo man gemeinsam mit dem Therapeuten Orte aufsucht, die Ängste auslösen. Nur halt nicht in meinem Umfeld. In Jeana gibt es eine solche Fachklinik, die genau nach dem von mir beschriebenen Prinzip arbeiet.
Doch wie komm ich nach Jena, wenn ich hier festsitze?
Bitte helfen Sie mir mit einer Stradegie.
Experte:  Psych1967 hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sorry das organisatorische Problem habe ich so nicht direkt erkannt. Kann ich verstehen das Sie keine schweren Medis wollen aber das wäre ja nur für diesen einen Weg. Danach wären Sie ja in Sicherheit. Da fällt mir jetzt ansonsten nur noch ein das Ihr einweisender Arzt einen Krankentransport in die Klinik mit z.B. einem Krankenwagen organisiert. Ich hatte sowas noch nicht daher weis ich nicht ob das so möglich ist. Ich denke aber ja, da es ja auch liegend Transporte gibt für Leute die z.B. nicht laufen können. Sie sollten vielleicht mal bei Ihrer Krankenkasse anrufen und fragen in wie weit das bezahlt wird und welche Möglichkeiten die Anbieten. Nur eines nochmal, ohne Behandlung können Sie nicht bleiben Sie müssen was unternehmen. Denken Sie vielleicht noch mal drüber nach das wenn alle Stricke reißen das Sie eben ausnahmsweise einmal Medikamente einnehmen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Idee mit dem Krankentransport.
Ich habe eine solche Möglichkeit schon genutzt, als ich von Spremberg nach Görlitz gezogen bin. Ich habe das Geld für diesen Transport selber tragen müssen.
Das sind ca. 100 km eine Strecke und hat fast 500 DM gekostete.
Die Kasse bezahlt nur den Transport, wenn eine außer gewöhnliche Gehbehinderung
vorliegt. Die habe ich nicht. So kann der Transport nach Jena um die 800 Euro liegen.
Die kann ich privat nicht aufbringen.
Ich bin zu Hause, beziehe eine Rente wegen meiner Krankheit .
Das Medikament (Tavor) nehme ich, wenn ich Panik habe, es macht müde und ich kann mir nicht vorstellen, dann eine Sitzung beim Therapeuten abzuhalten.
Natürlich ist Tavor zur einmaligen Überwindung von Distanzen hilfreich.
Jedoch nicht über den Tag. Denn die Müdigkeit und die damit verbundenen Schwierigkeiten in der Orientierung machen es mir schwierig gut zu fuktionieren.
Im Momemt kann ich mir auch nicht vorstellen, dass Tavor für die lange Fahrt nach Jena(9 Std. mit Zug u. ca. 6 Std. mit dem Auto ) helfen kann.
Ich steig ja nicht einmal ein, da ich schon Panik vorher bekomme, bevor ich einen Termin bei dem Therapeuten bekomme.
Glauben Sie mir, ich würde nicht Kontakt suchen und 35,- Euro für diese Beantwortung der Frage zahlen, wenn es so einfach wäre. Ich bin mir im Klaren, dass ich Behandlung benötige, jedoch frage ich mich immer und dies nun schon seit 25 Jahren, wie komme ich da hin?
Es ist ein ewiger Kreislauf und dann gib es Therapieen , die mit Gruppengesprächen laufen. Alles schon gehebt. Da sitzt ein Magersüchtiger und ein Pat. mit Zwangserkrankung und ich mit der Angst in einer Runde.
Diease Patienten haben sicher auch ihre Probleme, jedoch können diese immer zu den Therapeuten fahren.
Es ist verdammt schwer.

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