So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. med. St. Be...
Dr. med. St. Berghem
Dr. med. St. Berghem, Arzt
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 159
Erfahrung:  15 Jahre Erfahrung in stationärer psychosomatischer Rehabilitation Erwachsene und Kinder
65728183
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
Dr. med. St. Berghem ist jetzt online.

Hallo, habe seit 2004 Herzangst. Eingestellt mit Citalopram

Kundenfrage

Hallo,

habe seit 2004 Herzangst. Eingestellt mit Citalopram 20 mg, war 2007 5 Wochen in stationärer Behandlung.
Hatte bislang nur noch einmal jährlich eine Attacke, muss sofort ins Krankenhaus, EKG usw. Kaum bin ich dort, RR 130/70, Puls 72. Vorher aber 160 Puls, Übelkeit, Zittern, das ganze Programm. In letzter Zeit häuft es sich wieder mit den Attacken, die letzte Heiligabend.
Ohne Notarzt geht gar nichts. Habe immer Angst einen Herzinfarkt zu bekommen. Vorallem es könnte doch diesmal ein richtiger sein. Wie soll ich unterscheiden, ob es eine Attacke, oder echt ist. Bin zwar ein wenig vom Fach, Krankenschwester, aber bei mir selbst vollkommen inkompetent.
Psychotherapie hatte ich 2007-08 auch schon. Muss ich wieder etwas unternehmen ?

Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar. MfG Gabi Schläger
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Schläger,
rezidivierende Tachykardien von 160 bpm und mehr sollten eingehend abgeklärt werden. Das allein auf eine psychische Erkrankung zu schieben, halte ich für nicht empfehlenswert. Ist bei Ihnen einmal eine sog. AV-Reentrytachykardie oder ein WPW-Syndrom ausgeschlossen worden? Ist die Schilddrüse in Ordnung? Nehmen Sie Medikamente ein? Manche Herzrhythmusstörungen können Sie zuhause selbst wieder "abstellen", wenn Sie nur wissen, worum es sich handelt. Haben Sie schon einmal bemerkt, dass das Herzrasen wieder verschwand, wenn Sie ein Glas Wasser getrunken oder kurz die Luft angehalten haben? Wenn ja, könnte uns das schon der Diagnose näher bringen. Dann wüßten Sie bei der nächsten Attacke nicht nur, was Sie tun können, sondern könnten auch Ihre Angst unter Kontrolle bringen.
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Frau Schläger,
da Sie meine Antwort gelesen, aber noch nicht reagiert haben, teilen Sie mir bitte mit, ob Ihrerseits noch offene Fragen bestehen. Diese beantworte ich Ihnen gerne. Ansonsten honorieren Sie meine Antwort bitte durch das Anklicken von "Akzeptieren".
Vielen Dank!
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank!

Verändert von Dr. Leinung am 29.12.2010 um 13:56 Uhr EST