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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
webpsychiater ist jetzt online.

ich bin homosexuell und gruppenleiter in einer werkstatt f r

Kundenfrage

ich bin homosexuell und gruppenleiter in einer werkstatt für behinderte menschen, seit geraumer zeit habe ich mit einem unserer mitarbeiter, allerdings nicht in meiner gruppe, über eine chattplattform auch privat kontakt. er ist daran interessiert auch real kontakt zu haben und eventuell auch mehr. ich würde das auch wollen bin mir aber nicht sicher was die konsequenzen betrifft. einerseits ist er erwachsen, verhältnismäßig selbständig und nicht in meiner gruppe, andererseits ja doch schutzbefohlener.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

Ich kann auch nur drigend davon abraten.
1. Kann es tatsächlich juristische bzw. arbeitsrechliche Probleme für sie geben
2. Wenn die Beziehung scheitert, werden sie mehr oder weniger erpressbar, zumindest bleibt aber ein sehr ungutes Gefühl
3. Gibt es weit mehr Möglichkeiten geeignete Beziehungen ausserhalb des Arbeitsplatzes zu finden und zu gestalten.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

guten abend!

ich weiß bescheid wegen der problematik punt 2 und 3, tatsächlich würde ich aber mehr über eventuelle juristische bzw. arbeitsrechtliche folgen erfahren wollen

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Da fragen sie lieben die Juristen, oder ?

Die Konsequenz wäre, dass man ihnen eine Kündigung nahelegen wird, da sie eine Beziehung mit Schutzbefohlenen führen. Ob es zu einer fristlosen Kündigung reicht, sei dahin gestellt, aber allein der mögliche schlechte Ruf für die Einrichtung durch Gerede wäre ein Trennungsgrund. Auch wenn es vielleicht explizit nicht im Arbeitsvertrag geregelt ist, werden Beziehungen zu Patienten bzw Schutzbefohlenen von Arbeitgebern in aller Regel scharf sanktioniert. Im günstigsten Fall noch mit einer Umsetzung in eine andere Einrichtung "am anderen Ende der Welt". Aber sonst doch eher dadurch, dass man ihnen selber nahelegen wird, die Einrichtung mangels persönlicher Eignung zu verlassen, um ihnen ein negatives Zeugnis zu ersparen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
ich danke XXXXX XXXXXür die antwort auf meine frage, ich würde diese gerne etwas genauer von einem juristen beantworten lassen.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Machen sie das !
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
ok, ich danke XXXXX XXXXXür ihre antworten, war auf jedefall hilfreich.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

ihre antworten sind keine neuigkeiten für mich, deshalb auch nicht befriedigend. ich hatte erwartet antworten eher aus der juristischen ecke zu erhalten. gesetze sind mir auch bekannt, aber sicher werden sie auch unterschiedlich ausgelegt.

ich danke XXXXX XXXXXür ihre bemühungen.