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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Doktor Meine Partnerin ist seit ber 2

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr Doktor
Meine Partnerin ist seit über 2 Wochen in einen psychogenen Stupor geraten, ist zwangshospitalisiert, ist nichts, trinkt minimal, hat von 62 auf rund 43 kg abgenomen. Eine Kontaktnahme ist aktiv nicht mehr möglich; einzig bei Erwähnung gewisser Namen, die ihr nahe stehen kommt es zu einem kurz andauernden Weinen.
Die Ärzte geben ihr Valium (2x5mg) und möchten gerne eine Elektrokrampftherapie durchführen. Haben Sie Kenntnis über Erfolgsraten dieser Therapie? Sehen oder kennen Sie eine andere wirksame Therapie?
Zu sagen ist, dass meine Partnerin eine hochgebildete (Kunsthistorikerin) ist, die bis vor kurzem eine total souveräne Frau war und viele Erfolge durch selbst investierte Arbeit ernten durfte. Bisher hat sie alle Entscheide in ihrem Leben selbst gefällt; in den letzten 4 Wochen musste sie 4 Fremdentscheide akzeptieren (Abweisung duch den neuen Liebhaber; Retten in extremis während einer suizidalen Handlung; fürsorgerischer Freiheitsentzug durch Amtspsychiater; Einweisung in die psychiatr. Klinik, in der ihre Mutter viele Male hospitalisiert war).
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

Grundsätzlich ist die EKT = Elektro-Krampftherapie eine sehr sichere und wirksame Therapie, die ich ohne Zögern bei meinen Angehörigen anwenden würde. Ich habe sie in der Uni in Mainz häufiger erlebt, quasi alle Patienten waren extrem angetan davon (im Gegensatz zu vielen Mitarbeitern).
Das Probelm ist also weniger die Methode, sondern die darauf anschliessende Behandlung zum Erhalt des Ergebnisses.

Mir ist die diagnostische Klärung noch nicht klar. Wenn es eine Depression wäre, wird die EKT gut helfen. Vielleicht auch bei psychotischen Symptomen. Aber es klingt ja eher nach einer dissoziativen Symptomatik (bzw. Konversionsneurose).

Welche familiäre Belastung bzw. Erkrankung hatte denn ihre Mutter ? Auch Depressionen ?