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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
53212237
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webpsychiater ist jetzt online.

Ok, ich w rde das vereinbarte Honorar gern erh hen, da ich

Kundenfrage

Ok, ich würde das vereinbarte Honorar gern erhöhen, da ich noch ein paar Fragen habe:

Aktuelle Situation: 1) die Eltern haben sowohl seine Sexualität als auch seinen Partner akzeptiert. 2) Sein sehnlichster Wunsch ist, es bei seinem Partner zu leben - da es sich aber um ein Nachbarland handelt zumindest permanent schwer erfüllbar.
3) Die bereits sichtbaren Nebenwirkungen der Behandlung (Unkontrollierter Speichelfluss, Gewichtszunahme, Tremor der Hände, Sprachstörungen, permanente Schläfrigkeit, grössere Antriebslosigkeit) dürften die Rückkehr in ein 'normales' Leben extrem erschweren und einen weiteren Schulbesuch fast unmöglich machen, zumal die Reaktionen seiner Umgebung tendenziell eher zu weiteren Depressionen führen würden.
4) Er wird voraussichtlich in ca. 2-4 Wochen wieder aus der Klinik entlassen, sofern es dort keine weiteren Vorälle gibt (die bei der jetzt eingetretenen Schläfrigkeit/Benommenheit eher unwahrscheinlich sind).

Haben Sie einen Rat für das weitere Vorgehen? Sollte man evtl. die Absetzung der Neuroleptika verlangen (die dortigen Ärzte informieren die Eltern leider auch auf Nachfrage kaum über Diagnose/Ziel der Behandlung/Möglichkeiten/Risiken)? Ihm die Beziehung ermöglichen und auf eine Abkühlung hoffen? Ihm mangels kompetenter Ansprechpartner für KJP in Mazedonien eine Psycho-/Gesprächstherapie im Ausland ermöglichen (das Fehlen der vertrauten Umgebung wäre vermutlich weniger ein Problem als das Fehlen geeigneter Ansprechpartner in seiner Heimatstadt, die einzigen KJ-Psychiater/Psychologen wären die in der 150km entfernten Klinik) ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Siehe Antwort auf die vorherige Frage :-)

Für weitere Rückfragen stehe ich aber gerne zur Verfügung
webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Leider stehen Lösungen wie Internat etc. in Mazedonien nicht zur Verfügung. Auch eine Psychotherapie dürfte schwierig sein, da sich alle Psychologen seiner Heimatstadt bereits als 'nicht kompetent' erklärt haben, und die einzigen verfügbaren die in der 3 Std. Fahrt entfernten Hauptstadt wären.

Die Eltern haben mittlerweile regelmässigen Besuchen zwischen den beiden zugestimmt (ansonsten können sie ihn natürlich davon abhalten), aber er hat sich wohl völlig darauf fixiert, bei seinem 'Lover' zu leben (offenbar würde dieser das auch mittragen, aber ist ja trotzdem problematisch, bei einem 15jährigen).
Eine andere Alternative wäre wohl, die Beziehung zu untersagen und darauf zu hoffen, dass er das irgendwann vergisst - und ihn solange zu 'therapieren'. Die Frage wäre, ob das nicht zu riskant ist, da man ihn ja nicht monatelang beaufsichtigen könnte, da im Moment ja sein einziger Lebensinhalt diese Beziehung ist und er das wohl auch nicht so schnell vergessen würde.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ehrlich gesagt : Es wird keine gute Lösung geben. Zumindest wird man doch mit Neuroleptika nicht ein Beziehungsdrama bzw. Erziehungsproblem in den Griff bekommen. Ich halte es natürlich auch für mehr als fragwürdig bzw. nicht zu verantworten, einer solchen "indirekten" Erpressung eines 15 jährigen mit eigenem Suizddrohungen oder -versuchen so nachzugeben. Wer aber Teenager kennt, kennt auch die Probleme von rationaler Entscheidung im Stadium des Verliebtseins. Das ist schlicht auswegslos, da mit Vernunft zu argumentieren.

Ich rechne eher damit, dass es schnell in der Normalität abkühlt, was dann die nächste Krise hervorrufen könnte.