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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
webpsychiater ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, am Montag, den 06.12.2010

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Montag, den 06.12.2010 lief mitternächtlich in VOX TV, NZZ, ein Beitrag über Angst und Depressionen. Folgende Problematik bewegt mich sehr stark:
Meine Tochter leidet etwa seit dem 15 Lebensjahr unter Sozialphobie und Depression mit wechselnder Intensität. Dies schränkt ihr schulisches und nunmehr auch berufliches Fortkommen erheblich ein.
Zur Linderung und Abbau der Einschränkungen hat sie bereits eine Reihe von Therapiemaßnahmen besucht. Dies war anfangs eine Einzeltherapie bei einer Psychologin, anschließend waren in Abständen Aufenthalte in verschiedenen Tageskliniken erforderlich; alle Maßnahmen mit mäßigen Erfolgen und im Folgenden nicht anhaltend.
Zudem gab es über ca. 3 Jahre eine Behandlung bei einem älteren, erfahrenen Psychiater und Nervenarzt, welcher auch die Methode der gezielten Akupunktur anwendete. Dies hatte für eine längere Zeit einen spürbaren Erfolg. Leider praktiziert dieser Arzt seit Mitte 2009 aus Altergründen nicht mehr.
Der letzte Aufenthalt in einer Tagesklinik lag von Januar bis Anfang März diesen Jahres.
Die Ursachen für die vor genannten psychischen Probleme sind mir nur vage bekannt, ggf. könnte hier Mobbing in der Schule (Gymnasium) aber auch Krankheitsangst eine Rolle spielen. Hier liegt die Ursache möglicher Weise in den drei Fällen mit schwerer Lungenentzündung und Kliniksaufenthalten begründet.
Auf Grund der bisher unsererseits festgestellten Ergebnisse und Erfahrungen im Krankheitsverlauf sehe ich größere Probleme in der weiteren Gestaltung der Zukunft meiner Tochter.

Ich suche nun schon seit einiger Zeit Möglichkeiten der zielführenden Behandlung,
z.B. mittels Hypnosetherapie oder wiederum Akupunktur. Leider werden diese Behand-
lungen in erreichbarer Umgebung nicht praktiziert.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Döpel, Jena
Mail:[email protected]
Tel.: 03641/604932
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !
Wie alt ist ihre Tochter jetzt, d.h. wie lange besteht die Symptomatik ?
Wenn übliche Verhaltenstherapie bw. Expositionen bei Angst nicht helfen, liegt tatsächlich eine traumatische Ursache nahe. Da bin ich glaube ich dicht an dem Vox-Bericht, obwohl ich ihn nicht gesehen habe. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Irritationen bzw. "Mikrotraumatisierungen" in einer Phase der Anspannung und Verunsicherung (wie eben eine längere Erkrankung oder auch Bullying / Mobbing in der Schule) zu traumaähnlichen Problemen führen. Einen ähnlichen Ansatz hat auch das Buch "Die neue Medizin der Emotionen" von Servant-Schreiber.

Auch wenn es keine anerkannte Therapieform ist, behandele ich bzw. ein Kollege von mir gerne mit einem Traumatherapieverfahren, dass über innere Bilder quasi eine Übersetzung der Blockaden und Ängste in abstrakte Bildformen ermöglicht. Man kann dabei quasi bildlich über spezielle Formate einer Zeitleiste "sehen", wann und wie das Problem begann und warum das Gehirn übliche Verarbeitungsmechanismen von Problemen (nämlich den Traumschlaf) nicht anwenden kann. Es ist keine Hypnose, aber doch so ähnlich.

Schauen sie mal auf www.emoflex.de Dort wird das Verfahren genauer dargestellt.
webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ebenso, guten Abend und vielen Dank für Ihre Info.

Meine Tochter ist jetzt 22 Jahre alt. Sie ist z. Zt. in der "Warteschleife" zu einem weiteren Tagesklinikaufenthalt im Klinikum Weimar. Nach Aussage der dortigen Ärzte ist diese Einrichtung auf Angst und Depressionen spezialisiert ---- aber so richtig überzeugt bin ich davon noch nicht.
Aber wir werden sehen.
Übrigens: Sie nimmt derzeit außer Neurexan keine Medikamente. Sie lehnt sie wegen der Nebenwirkungen ab.

Mit freundlichen Grüßen

W. Döpel

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