So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Wolfgang Spitta.
Wolfgang Spitta
Wolfgang Spitta, Arzt für Psychiatrie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 123
Erfahrung:  Systemisch - lösungsorientierte Therapie und Beratung, Systemaufstellungen, Supervision
40449672
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
Wolfgang Spitta ist jetzt online.

Hallo, ich habeeinen guten Freund, welchem 2006 ein grob fahrl ssiger

Kundenfrage

Hallo, ich habeeinen guten Freund, welchem 2006 ein grob fahrlässiger Unfall nun heute noch zu schaffen macht, er hat seinen besten Freund versehentlich angeschossen (beide Jäger) wobei der Freund schwerste Verletzungen erlitt. Er lag sieben Wochen im Koma und ist noch heute nicht wieder zu 100 Prozent wieder hergestellt. Jedoch haben die Ärzte ware Wunder vollbracht und man sieht eigentlich nur noch einen etwas hinkenden Gang. Mein Freund bekommt das jedoch nicht aus seinem Kopf heraus, obwohl er mit dem Opfer noch immer, oder besser gesagt gerade deswegen eine unzertrennliche Freundschaft pflegt. Leider türannisiert er seine eigene Familie mit ständiger schlechter Laune (Eltern und Schwester) und ist in letzter Zeit sehr dem Alkohol verfallen. Ich mache mir wirklich große Sorgen um Ihn. Ich muss dazu sagen, dass ich die einzige Person in seinem Leben bin, welcher er vertraut. Eine Partnerin hat er nicht. Bitte geben sie mir einen Rat, was ich tun kann. Beste Grüße Kathrin
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Wolfgang Spitta hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend,

sie schildern verschiedene Probleme, die gut zusammenhängen könnten. Durch den Jagdunfall ist auch Ihr Freund aus der Bahn geworfen worden. Die Selbstvorwürfe scheint er eher gepflegt zu haben und er lebt anscheinend eine verquere Vorstellung von "Wiedergutmachung" durch die unzertrennliche Freundschaft.

Menschen mit Alkoholabhängigkeit haben fast immer ein schlechtes Selbstwertgefühl. Und andere Menschen tyrannisieren ist, ebenso wie mangelndes Vertrauen in andere Menschen häufig ebenso ein Hinweis auf das geringe Selbstwertgefühl und eine eher depressive Grundstimmung.

Allerdings habe ich Ihrem Text nicht entnehmen können, ob Ihr Freund unter seiner Situation so leidet, dass er überlegt professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Die wäre aber für ihn sicher wichtig und hilfreich. Alleine kommt er ja offensichtlich nicht da raus und die Situation verschlechtert sich. Deshalb würde ich mit ihm in diese Richtung reden.

Herzliche Grüße