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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

mein mann hat ms und aufgrund eine affektive krankheit , die

Kundenfrage

mein mann hat ms und aufgrund eine "affektive krankheit", die vielleicht durch cortison 1000
mg 3 tage lang anfang oktober erhalten w/ ms-schub, ausgelöst worden ist, hat er z.z. das
medikament zyprexa 5 mg, 1 x am tag verschrieben bekommen, das krankenhaus und seine
ärztin haben ihm kein weiteren cortison gegeben, weil sein psysichen zustand sich verschlechtern
könnte, nun hat er sich heute von einen neuen neurologen 5mg cortison, 5 tage lang verschreiben lassen. in wie weit ist diese dosis schädlich, was kann hiermit ausgelöst werden?
danke.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !
Hier wären die genauen Symptome wohl wichtig. Aus der Wahl der Medikamente gehe ich mal davon aus, dass ihr Mann nicht nur eine depressive Symptomatik unter dem Cortison (oder spontan im Rahmen der Grundkrankheit) erhalten hat, sondern auch sog. psychotische Symptome. Also mehr oder weniger Wahngedanken oder Ängste, ggf. auch Halluzinationen. Das wären Anwendungsgebiete von Medikamenten wie Zyprexa oder Seroquel.

Nun ist das Probelm, dass man in einem akuten MS-Schub quasi keine Alternative zur Cortison-Stosstherapie hat. Unter einem medikamentösen Schutz mit einem Neurololeptikum wie Seroquel oder Zyprexa sollte das auch gut gehen. Wenn allerdings die Psychose noch nicht abgeklungen ist, wäre aus meiner Sicht eine stationäre psychiatrische Behandlung wirklich besser.

Häufig ist es ja so, dass die Betroffenen krankheitsbedingt im Rahmen der Psychose keine richtige Urteilsfähigkeit haben und ihre Situation völlig falsch einschätzen.

Die Dosis selber ist völlig o.K.