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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Guten Abend Seit ca 4Wochen gibt es eine Situation t glich

Kundenfrage

Guten Abend

Seit ca 4Wochen gibt es eine Situation täglich bei mir auf der Arbeit mit der ich nicht klar komme und mich an meine grenzen bringt. Ich ging zu einem Hausarzt da ich Schwindelanfälle bekam und schilderte ihm die Situation. Dieser verschrieb nur ine Blutanalyse, die Werte waren ok bis auf vitamin D Mangel. Da die Situation sich gar nicht besserte auf der Arbeit und ich kurz vor einem Nervenzusammenbruch stand verschrieb mir dXXXXX XXXXXepam 5mg und Sertralin 50mg. Das Diazepan setzte ich nach 4 Tagen ab, da ich Nebenwirkungen bekam. Das Sertralin nehm ich abends jedoch merke ich seit ca 10 tagen wo ich das nehme keine Besserung. Sobald ich auf die Arbeit muss oder schon ein Tag davor krieg ich Panikattacken, übelkeit, Erbrechen, herzrasen, hoher Blutdruck und fühle mich sehr schlecht und habe Angst in ohnmacht zu fallen.
Da ich früher Anorexie hatte, merke ich nun auch seit beginn dieser Situation ( also 4 Wochen nun) dass ich kein Hunger mehr habe, es mirschlecht wird wenn ich esse, und ich habe nun 6 kg abgenommen dadurch.
Ich merke dass mein Hausarzt überfordert ist mit dieser Situation, nicht richtig auf mich unddas Problem eingeht und denkt dass das Sertralin bestimmt irgendwann mir hilft. Was kann undsoll ich machen?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !
Haben Sie eine Psychotherapeutin (gehabt), die sie ggf. wieder aufsuchen könnten ?

Sertralin ist ja nicht schlecht (und könnte erhöht) werden (Diazepam ist Mist in der Situation allenfalls Notfallmedikation). Sie benötigen Hilfe, die sie wieder kurzfristig stabilisiert. Aus irgendeinem Grund wurde eine frühere Instabilität mit Erlebnissen der Hilfslosigkeit bzw. emotionalen Verletzbarkeit re-aktiviert. Ich nenne das auch gerne "Kanalratten aus der Vergangenheit".

Ich arbeite selber in einer Fachklinik für Essstörungen. Meine Patientinnen würde ich wohl eine gewisse Auszeit verordnen bzw. dann Übungen machen, die sie auf www.emoflex.de finden. Das sind Vorstellungsübungen (Imaginationsverfahren), die es auch sonst in abgewandelter Form in der Traumatherapie gibt (sowas wie Sicherer Ort). Schauen sie vielleicht dort einmal sich die Übung Innerer Raum an.

Notfalls sollten sie sich an eine Beratungsstelle für Essstörungen wenden, damit die Anorexie als "falscher" Stabilisator nicht wieder die Oberhand gewinnt. Sie sind extrem gefährdet in kurzer Zeit viel abzunehmen, was sie dXXXXX XXXXXm ambulant wieder "draufbekommen".

Wenn sie eine Psychotherapeutin haben, könnte man versuchen konstruktive Problemlösungen für die Arbeitssituation zu finden. Es ist sehr typisch, dass man sich in Probleme verstrickt, die für eine Aussenstehende Hilfsperson aber durchaus lösbar sind. Auch sie werden das schaffen. Wer könnte sie sonst noch dabei unterstützen ?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag

 

Erstmal vielen Dank für ihre Antwort.

 

Nein ich war noch nie in meinem Leben bei einer Psychologin. Damals da war ich Magersüchtig mit 15 geworden bis ca 17 lebensjahr. Als ich merkte, dass ich keine Kraft"mehr hatte und nur noch Infekte durch Immunschwäche bekam, hab ich mich irgendwie selbst aus dem "Loch" befreit damals.

Mit Hilfe meiner Familie auch natürlich, da meine mutter mich sonst zum Arzt geschleppt hätte, was sie mir damals androhte.

 

Da ich Normalgewichtig bin undauch nun noch Normalgewichtig bin trotz Gewichtsverust, habe ich Angst dass der Arzt oder Psychotherapeut nicht ernst nimmt.

So wie ich sie verstanden habe, brauche ich nicht zu einem Psychiater zu gehen? Mach ich was falsch wenn ich mir ein Termin bei einem Psychiater nehme?

Da ich ein Termin beim Hausarzt in den nächsten Tagen habe werde ich ihn drauf ansprechen und fragen und gegebenenfalls eine überweisung fragen.

 

Diese übelkeit, Herzrasen, Ohnmachtsgefühl und Erbrechen ist durch die Panikattacken ausgelöst. Ich wollte halt beim Psychiater evtl. eine bessere medikamentöseEinstellung haben bis ich aus dieser Situation wieder raus bin oder ist dies verkehrt? Zusätzlich kann ich ja mir ein Psychologe suchen.

 

Ab wann treten dann Mangelerscheinungen des Körpers auf bei einer Essstörung? Ab und zu denke ich dass ich ein Eisenmangel habe da nur müde bin, aber trotz allem nicht gut schlafen kann, da mir ständig Sachen durch den Kopf gehn, und Gliederschmerzen hab ich täglich.

vielen Dank für eine Rückantwort

MFG