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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren! Ich habe ein Problem mit einem

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich habe ein Problem mit einem 6-jährigen Sohn. Er ist seit September in der ersten Klasse und war vorher 5 Jahre im Kindergarten. Seit letztet Woche ist er in der Schule - und nur vormittags - unaufmerksam, ärgert andere Kinder, möchte nicht mitmachen - also er macht alles dagegen.. Mein Eindruck nach einem Besuch in der Klasse war, dass er sich richtig eingeengt fühlt und alles negative (z.b. wenn wer lacht) auf sich bezieht. Daheim ist er ein ganz anderes Kind, lieb, aufmerksam und überhaupt nicht aggresiv. Die Zeit daheim verbringt er mit malen bzw. aus Büchern abzeichnen und Schreiben. Meiner Meinung nach ist das ein gewisser Ausgleich für ihn.
Er besucht am Nachmittag den Hort und wird täglich ca. um 16.00 uhr abgeholt.
Ich bin leider mit meinem "Latein" am Ende und habe schon der Analyse durch einen Schulpsychologen zugestimmt. Mir ist es unangenehm vor allem gegenüber der Eltern der anderen Kinder, da mein Kind ständig auffällt. Wir sind zuhause weder aggresiv oder fordern ständig Dinge von Ihm.
Vielleicht können Sie mir einen Tipp geben!

Vielen Dank,XXXXX
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Was sagt denn seine Lehrerin ? Gibt es irgendwelche Konflikte oder Ängste, die er mit Mitschülern hat ?

Der Übergang zur 1. Klasse ist ja ein Neuanfang, der nicht so ganz leicht ist. Alte vertraute Umgebung ist weg, dann häufig einfach auch Kinder, mit denen man nicht so gut kann. Es gibt Kinder, die nehmen wie ein Schwamm Spannungen und Ungerechtigkeit auf und können es nicht anders wieder loswerden als mit Provokationen.

Könnte er sein Schulgefühl als Obst oder Gemüse malen bzw. sich bildlich vorstellen. Also das Gefühl, bevor er andere pisacken muss ? Dann könnte man kindgerecht damit umgehen und ich hätte (auch aus Erfahrung mit meinem Sohn, der jetzt in der 2. Klasse ist) da Ideen.
Er müsste sich seine Gefühle (besonders die negativen) in Obst oder Gemüse vorstellen und dann Augenbewegungen oder abwechselnd Klopfen auf die rechte und linke Schulter oder Beine machen (schauen sie mal auf www.emoflex.de), da wird das Verfahren für Erwachsene angedeutet.

Über Ermahnungen und Worte kommt man da wohl wenig weiter, der Schulpsychologe sollte aber auf jeden Fall seine Meinung und Erfahrungen kundtun.