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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
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Hallo,Mein Mann hat eine Depression (alle Anzeichen, die

Kundenfrage

Hallo,
Mein Mann hat eine Depression (alle Anzeichen, die auf Ihrer Liste aufscheinen bei den Angehörigen), aber er hört mir überhaupt nicht zu. Wenn ich das Thema Beziehung oder
Gesundheit anschneide, verläßt er den Raum und hält sich auch noch die Ohren zu.
Es kann auch von einer Schilddrüsenunterfunktion kommen. (Wechseljahre).Er hatte früher schon eine chronische Krankheit und möchte jetzt nicht ´mehr krank sein - er hält sich für gesund.
Er ist 46 Jahre alt. Mit welchen Argumenten (ich stehe am Rande der Scheidung, denn so wie mich der behandelt ist es unmöglich). kann man so einen Menschen zu einer Therapie bringen. ich glaube, er braucht nicht viel, Hypnose wäre gut, er hat zuviel meditiert und sich dabei verloren, dazwischen hat er eine Behandlung bekommen (Holiopathie) war super drauf (3 Monate lang) und dann ist er regelrecht abestürzt, will es aber selbst nicht wahrhaben. Er hat auch einen Reinlichkeitswahn angenommen. (2mal duschen am Tag ist wichtig). Ich bin für ihn die "Böse",
auf micht richtet sich seine Wut, wenn ich mich wehre, er würde die totale Unterwerfung verlangen.
Der Mann hat sich so verändert, das glaubt mir allerdings keiner. Es nimmt keiner (von der Verwandtschaft) ernst. Wir waren früher recht glücklich verheiratet und er war zugänglich.
Aber jetzt ist er ein totaler Egoist,der nur für sich lebt (Sexualität ist auch gestorben, von sich aus kein Wunsch danach). Das geht jetzt schon länger als ein Jahr so und ich versuche immer, auf ihn einzugehen, werde aber nur weggestoßen (körperlich und gefühlsmäßig).
Wann kommen diese Menschen drauf, dass sie eine Behandlung brauchen?
Muß da die Scheidun eingereicht sein und die Firma kaputt sein?

Ich probiere es jetzt auch mit B-Vitaminen für die Nerven (habe heute ein Pulver gekauft.
Er ist jetzt ein bißchen zugägnliche als früher, aber eine Therpaie wäre schon noch gut.

Bitte um Antwort
Andrea
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Erneut posten: Noch keine Antwort.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sie fragen, warum Sie keine Antwort erhalten. Die Antwort ist ehrlich gesagt : Es gibt keine Antwort auf ihre Frage. Weder mit Bachblüten, Beschwörung oder sonstige Blockadelösungen über Fernheilung noch über Argumente kann man einen anderen Menschen in eine Therapie oder Veränderung "zwingen".

Aus ihrer Schilderung geht hervor, dass SIE einen sehr als verständlichen Leidensdruck haben. Das Problem ist aber eben, dass dieser Leidensdruck so einseitig ist. Ihr Mann scheint sich mehr oder weniger wohl zu fühlen. Zumindest hat er - krankheitsbedingt oder aufgrund einer besonderen Persönlichkeitsakzentruierung mit narzistischen Merkmalen - hier keinerlei Einsicht.

Die egozentrische = egoistische Selbst-und Fremdwahrnehmung wird in aller Regel erst dann für den Betroffenen zum Problem, wenn sie allein gelassen und selbstmitleidend zum Arzt oder Anwalt gehen und sich über die Ungerechtigkeit der Welt beschweren.

Die einzige Anregung, die ich ihnen geben kann ist : Versuchen sie ihr Leben auch unabhängig von der Ehe neu zu organisieren. Versuchen sie sich eine Art "Notfallkoffer" zurecht zu legen, wie ihr Leben auch ohne diesen Mann aussehen könnte : Wie es finanziell aussehen könnte ? Wie sie mit Einsamkeit und Traurigkeit umgehen , wie die Familie reagiert ...

Über den Tellerrand des Problems denken. Nicht mit der Zielsetzung der Trennung an sich. Sondern um die Katastrophisierungen (Was wäre wenn-Gedanken und Grübeln) in eine konkrete Richtung zu lenken und zu stoppen.

Leider wird sie diese Antwort nicht zufrieden stellen können. Aber eine bessere Lösung sehe ich wirklich nicht
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Wie sprechen Sie mit solchen Personen? Er lehnt alles Gute, das ich ihm machen will, ab. Kann man das als Krank bezeichnen? Er lebt nur für sich, hat sich abgeschotet.

Ist das eine Despression? Wie kann ich Zugang zu ihm finden? Ich möchte jetzt getrennte Wohneinheiten in unserem Haus. Wie reagieren solche Menschen auf völlige Einsamkeit? Wie soll ich ihn unterstützen - ich kann eigentlich nicht mehr. Für ihn ist die Welt ja in Ordnung. Er wird nur so schnell aggressiv, wenn ich was gutes für ihn tue. Ich denke mir halt, es ist schade, wenn eine Familie und Firma auseinanderfällt wegen einer Krankheit die behandelbar ist - aber mit welchen Worten und Taten ich den Zugang finde, dass er mir zuhört oder akzeptiert, dass er ein grenzenloser Egoist geworden ist, weiß ich nicht. Wie lauten so die Sätze, die sie Ihren Patíenten stellen?

"Bist du zufrieden mit der Situation" (ich bin es nicht). Soll ich mehr von meinen Gefühlen oder Befinden reden oder nur ganz neutral. In welchen Gedankenmustern spielt sich so etwas ab?

Schöne Grüße

Andrea

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Da ist ja schon der erste Gedankenfehler, weshalb sie keine Antwort finden oder erhalten (ähnlich wie eine Suchanfrage bei Google, auf die es noch keine Antwort gibt).

Ein solcher Patient geht doch nicht zum Therapeuten, also kann ich auch nicht mit ihm sprechen.

Angehörigen empfehle ich manchmal die Sandwich-Methode :
Erst ein gemeinsames positives Thema finden und das "Sprecher - Hörer-"Modell üben. Einer redet, der andere hört zu und fasst dann mit eigenen Worten das Gesagte zusammen.

Erst über positive Dinge reden und zuhören.

Dann konkrete Wünsche und Ziele für Veränderung thematisieren.

Abschliessend wieder gemeinsame Ziele und Werte bzw. positive Verabredungen.

Vermutlich wird das aber allein ohne Moderator nicht gehen. Und zu einer Paartherapie oder gar Einzeltherapie ist ihr Mann nicht bereit.

Je mehr sie derzeit REDEN, desto mehr wird er abblocken.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Gibt es bei solchen Menschen Heilungschancen oder bleibt er wie er ist?

(Egozentrisch und introvertiert und agressiv wenn man was wissen will von ihm oder ihm entgegentritt).

Das schlimme daran ist, das es früher nicht so war. - zumindest war das nicht so ausgeprägt. Während er in der Behandlung war - Holeopathie und Vitamine - war er der beste Mann, den man sich vorstellen kann.

Würden sie mir bei so einem Persönlichkeitsbild (leichte Psychose, Despression)

empfehlen, bei ihm zu bleiben, weil "das wird schon wieder" - oder bleibt das so, wenn man nichts tut.

Ich wollte ihm B-Vitamine ins Müsli geben (für die Nerven) - ißt er nicht.

Alles was von mir kommt, lehnt er ab - er weiß selbst, was für ihn gut ist.

Wenn Ihre Prognose auch schlecht ist, werde ich ihn jetzt vor die Alternative - Trennung auf Zeit oder Scheidung stellen.

Das Schlimme daran ist, dass er ja so abblockt und man mit ihm nicht vernünftig reden kann. Kann man das irgendwie positiv beeinflussen. Ist es besser - Ultimatum zu stellen, mehr oder weniger Druck auszuüben und zu sagen: Hallo, so wie du bist, bist du für mich nicht in Ordnung. Dein Verhalten ist einfach für mich nicht akzeptabel.Ich brauche auch man einen Mann, der mir Geborgenheit vermittelt, mit dem ich leben kann, der micht küssen möchte (lehnt er auch ab).

Fallen solche Menschen nicht in ein noch größeres Loch, wenn man das sagt?

Also, ich habe es schon vor. Ich habe ihn schon das ganze Leben lang geschont und wenn er alleine sein will, dann soll er das auch sein. Ich habe jetzt ein Jahr lang versucht, auf ihn zuzugehen und nur Ablehnung (teilweise Schläge) geerntet, wenn ich wissen wollte, was mit ihm los ist.

 

 

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Chancen gibt es immer. Ich persönlich sehe es skeptisch, wenn sie ihm nun Vitamie oder sonstwas ins Essen mischen. Wie gesagt, es gibt KEINE Methode, wenn er nicht selber aktiv dabei ist und selber die Notwendigkeit für Veränderung sieht.

Je stärker sie auf Veränderung drängen, desto eher wird er abblocken. Aber natürlich können sie sich auch nicht alles gefallen lassen. Es ist ein Dilemma, für das ich eben auch keine Lösung sehe.
Er muss nicht zwangsläufig in ein Loch fallen. Häufig wechseln diese Partner eben "die Betten". Sie fangen bei einer anderen Partnerin neu an, bis die den Schwindel erkennt und eben auch genervt ist. Es weiter aber so hinzunehmen, halte ich auch nicht für die Lösung. Hier müssen sie leider selber entscheiden, wie lange sie das noch mitmachen können und wollen. Auf Veränderung zu hoffen, ist eine Option. Aber eben keine wirklich realistische bzw. keine, für die man einen konkreten Lösungsweg hin zum Ziel aufzeigen kann.
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung: Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Danke für Ihre Stellungnahme.

War nett mit Ihnen zu "sprechen".

Andrea

 

Vielleicht melde ich mich später nochmal, um ihnen zu sagen, wie es ausgegangen ist.

Mein Mann wäre wirklich ein interessantes Studienobjekt für die Psychologen, aber leider geht er nicht hin.

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Gern geschehen ! Manchmal passieren ja selbst bei Männern wundersame Wandlungen. Ich drücke mal die Daumen und bin auf die Rückmeldung gespannt.

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