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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Ab wann etwa ist mit einem m glichen Wirkungseintritt bei Venlafaxin

Kundenfrage

Ab wann etwa ist mit einem möglichen Wirkungseintritt bei Venlafaxin zu rechnen? Nehme dieses AD nun seit 14 Tagen (zunächst 4 Tage 37,5mg, dann 7 Tage 75mg und nun seit 3 Tagen 150mg). Obwohl sich meinem subjektiven Empfinden nach bereits unmittelbar zu Beginn der Behandlung eine merkliche Besserung der depressiven Symptomatik abzeichnete, erscheint dieser Effekt im Zuge der Aufdosierung auf 150mg meines Erachtens nunmehr eher rückläufig.

Herzlich grüßt Sie,

Frank W.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Das hängt ein wenig von der Art der Depression bzw. Angststörung ab (ob sie überhaupt gut auf AD wie Venlafaxin ansprechen). In aller Regel hat man häufig einen positiven Ersteffekt, dann dauert es aber bis man einen Wirkspiegel erreicht. 150 mg ist so eine Dosis, bei der man als Psychiater in aller Regel einen ausreichend hohen Wirkspiegel erwartet. Dann ist es so, dass man aber einige Tage (7-10) Abwarten sollte.

Eine häufige Beobachtung ist, dass sich die Depression zwar lichtet, es einem aber dennoch schlechter geht. Das ist paradox, oder ? Aber Depression ist ja auch ein Gefühl der Gefühllosigkeit. Wenn die Medikation anspricht, löst sich dieser Schleier und es ist dann so, dass man alle negativen Gefühle (und auch körperliche Reaktione) spürt. Das ist zunächst weit belastender als die Depression selber (die quasi diese Gefühle verdeckte). Anders ausgedrückt : Sie nehmen jetzt eigentlich die Gründe wahr, weshalb sie depressiv sind bzw. geworden sind.

Das Gefühl trottelt ein wenig hinterher, d.h. es wird einfach eine Zeit dauern bis es ihnen auch vom Gefühl nicht mehr "depressiv" ums Herz ist.

Hier wäre eine begleitende Psychotherapie (ggf. auch nur online als Selbsthilfeprogramm www.deprexis.de) zu empfehlen.
webpsychiater und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Als einschneidende Erfahrung im Rahmen der gegenwärtigen depressiven Episode empfinde ich vor allem die gravierende Beeinträchtigung meiner Konzentrationsfähigkeit, die selbst banalste Alltäglichkeiten zu einer schier unüberwindlichen Herausforderung werden lässt. Nur unter größter Anstrenung gelingt es mir, mich auf Gespräche zu konzentrieren und meine Gedanken in Worte zu fassen. Da ich mich selbst vornehmlich über meine kognitive Leistungsfähigkeit definiere, versetzen mich derartige Erfahrungen z.Z. regelrecht in Panik, so dass ich mitunter sogar die Angst verspüre, meine Verbalisationsfähigkeit zu verlieren. Daher meine Frage an Sie: Muss ich ernsthafte Befürchtungen hegen, nie wieder an mein ursprüngliches Leistungsniveau anknüpfen zu können? Herzlich grüßt Sie, Frank W.
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hier müssen Sie wirklich noch Geduld haben. Konzentration und Leistungsfähigkeit werden bei der Depression einfach längere Zeit ausgeschaltet. Daher spricht man ja auch manchmal von einer Pseudo-Demenz.

Allerdings kann es auch sein, dass eben unter der Depression eher einer Art dissoziative Störung liegt, d.h alte Verletzungen bis zu Traumata aus der Vergangenheit. Die können auch solche Blockaden auslösen und würden dann ggf. eine gezielte Behandlung auf psychotherapeutischem Weg erfordern, wenn sich unter den Antidepressiva keine baldige Verbesserung ergibt

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