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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Guten morgen, es geht um meinen Sohn, ich weiss nicht mehr

Kundenfrage

Guten morgen,

es geht um meinen Sohn, ich weiss nicht mehr weiter. Er ist 25 Jahre alt und raucht
Cannabis seit etwa 10 Jahren. Als er 17 war bin ich mit Ihm zur Drogenberatung,
sein Vater hielt dies für unnötig, weil der Hausarzt meinte, die Jugendlichen hören von
allein wieder auf, das gibt sich wieder. Also konnt ich allein nichts ausrichten.Sohn hat dann
ein Jahr Schule wiederholen müssen, weil nichts mehr lief, hat dann mit 20 sein Abitur geschafft. Er hat in dieser Zeit bei mir gelebt, hat aber nie wirklich aufgehört mit dem Kiffen,
was dann dazu führte, dass es Psyschosen bekam, er immer wieder ausrastete, z´.T. körperlich tätig wurde. Ich bin damit überhaupt nicht klar gekommen, habe selbst eine Psyschotherapie gemacht. Alles ist dann darauf hinausgelaufen, dass Sohn zum Vater ziehen müsste weil ich nicht mehr konnte.
Dann hat Sohn eine Freundin gehabt, hat noch sein Wirtschaftsabi hinterher gemacht und
eine Ausbildung als Einzelhandelskaufmann. Diese Stelle hat er sich selbst versaut. Seine Freundin hat irgendwann Schluss gemacht und dann ging das mit dem Kiffen wieder so richtig los. Er war unpünktlich unzuverlässig, kam morgens nicht mehr aus dem Bett, also ein
richtige Depression. Hab immer wieder versucht auf Ihn zuzugehen, wollte ihm helfen, er hat sich immer mehr zurückgezogen. Er lebt immer noch bei seinem Vater, ist agressiv. Sein
Vater geht allen Schwierigkeiten aus dem Weg, gibt Geld und ertrinkt seinen Frust selbst im Alkohl. Sohn ist momentan arbeitlos, hat es aber bisher nicht geschafft, Arbeitslosengeld zu beantragen, ist also auch nicht krankenversichert. Ich kann ihm auch nicht helfen, er ist 25 und erzählt iimmer wieder andere Stories lässt keinen an sich ran. Hat mittlerweile Psyschosen, die sich in unregelmäßigem Schlaf , extreme Angstzustände und in wirren Geschichten, die er erzählt äußert. Er hat wirklich das Gefühl, er wird bespitzelt und er traut keinem mehr. Ich darf ihn aber nicht auf seinen Cannabis Consum anspreXXXXX, XXXXXn gibt es wieder Stress.

Ich möchte helfen, bin aber selbst so hilflos und verzweifelt
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hier werde ich nur wiederholen können, was die Suchtberatung schon gesagt haben wird :

Sie können nichts machen

Sie könnten eine gesetzliche Betreuung für ihren Sohn beantragen und darüber eine Unterbringung in einer Psychiatrie bzw. ggf. spezialisierten Einrichtung mit Schwerpunkt Sucht und Psychose erreichen. Wobei das schon wieder Freiwilligkeit voraussetzen würde.

Ganz offensichtlich ist er (und sein Vater) nicht in der Lage, für sich zu sorgen. Daher wäre eine Gesetzliche Betreuung durch einen Externen Betreuer sinnvoll

So kann man nur bei einer ganz akuten Eigen- oder Fremdefährdung (beispielsweise im Rahmen der Psychose) etwas machen. Aber dann eben auch nur kurzzeitig, da er ja schnell wieder aus einer Klinik entlassen würde.

Solange er noch Geld bekommt, um zu Kiffen ist es aussichtslos.