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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Meine Lebensgef hrtin ( 34 ) hat vor ca. 4 Jahren ein Bourn

Kundenfrage

Meine Lebensgefährtin ( 34 ) hat vor ca. 4 Jahren ein Bourn out als Diagnose erhalten.Eine Behandlung hat sie abgelehnt und Medikamente hat sie bald abgesetzt.Seit dem vollziehen sich unregelmäßige Phasen von Depressionen bei Ihr.Ärztliche Hilfe lehnt Sie mit der Begründung ab: Sie sei gesund..ec.
Frage: Was kann man gegen die dauerhafte Ablehnung von Hilfe tun? Im Augenblick liegt sie im Bett und steht seit gestern Abend nicht mehr auf, Kein essen,kein trinken, kaum sprechen.Was soll man tun, im Bett liegen lassen und warten,einen Arzt holen, was gegen Ihren Willen wäre ....???
Vielen Dank XXXXX XXXXX für die Antwort
Steffen
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

Das ist eine mehr als schwierige Situation. Eine Beratung könnten sie möglicherweise über den Sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt (meist am Gesundheitsamt) erhalten. Es geht einerseits um die Frage, ob eine Fachkraft ihre Lebensgefährtin zu Haus mal aufsuchen kann bzw eben um die Einschätzung, ob eine AKUTE Eigengefährdung besteht.

Vermtlich wird man aber dies nicht sagen können und damit keine wirkliche Handhabe haben, sie in eine Klinik zu "zwingen". Freiwillig wird sie dies ja nicht tun.

Dann könnte man noch eine gesetzliche Betreuung einrichten lassen und darüber eine Unterbringung in einer Klinik erreichen. Verweigerung von Essen und Triken wäre ja nicht ganz akut gefährlich, wohl aber bei anhaltender Problematik.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ok, soweit verstanden,aber nochmal die Frage, ist es besser sie einfach so lange im Bett liegen zu lassen wie sie will, oder noch mal einen Versuch zu Starten sie zum Aufstehen zu bewegen, trotz das sie eigentlich nicht will?

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Na ja, grundsätzlich vielleicht. Es wird sich halt nur nichts ändern....
Wenn sie die Grundpflege von ihr , Haushalt etc auf Dauer so übernehmen wollen und können, ist das möglich.

Ihr Rückzugsverhalten wird nur erfahrungsgemäss nicht aufhören bzw. die Situation sich kaum von allein bessern. Insofern wird sich früher oder später die Frage stellen, wie man sie aus dieser Regression bzw. Passivität wieder in ein normales Leben bringt. Es geht ja meist auch um Arbeitsfähigkeit / Beruf etc. , Krankenversicherungen oder Arbeitsagentur und all diese formalen Regelungen spielen ja irgendwann nicht mehr mit, wenn man schlicht sein Leben nur im Bett verbringen will

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