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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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Mein Sohn leidet unter einer Pers hnlichkeitsst rung und empfindet

Kundenfrage

Mein Sohn leidet unter einer Persöhnlichkeitsstörung und empfindet jeden Tag als große Frust.Seit Jahren geht er zu einem Psychologen, der ihn verhaltenstherapeutisch betreut.

Er will einen Test für Aspergersyndrom machen lassen,weil er glaubt,daran zu leiden.Er sieht in seinem Leben keinen Sinn mehr ,weil er immer noch keine Freundin hat und sieht sich als anders.

Er studiert in Tübingen ,leidet aber unter massiven Konzentrationsstörungen und kriegt sein Studium momentan nicht mehr auf die Reihe.-Wie kann er psychosoziaL betreut werden,macht es einen Sinn die Therapie fortzusetzten?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

Ich selber kenne mich ganz gut mit Erwachsenen mit Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen / Persönlichkeitsstörungen und auch Asperger aus. So ganz klar ist mir aber nicht, wie ihr Sohn auf Asperger-Autismus kommt. Klar, es kann mit Zwängen einhergehen. Aber die meisten "Aspies" haben überhaupt keinen Drang danach, eine Diagnose zu suchen oder sich in Behandlung zu begeben.

Erstmal klingt es eher depressiv bzw. schizoid im Sinne von Problemen im zwischenmenschlichen Bereich. Ob das nun mit den Zwängen zusammenhängt, ggf. ein ADHS im Erwachsenenalter oder eher traumatisch / dissoziativ ausgelöst ist (reine Hypothese, aber möglicherweise doch auch eine Ursache) müsste genauer diagnostisch untersucht werden. Hier wäre schon die Diagnostik des Verhaltensthreapeuten interessant. Wäre ich betroffen, würde ich aber vermutlich doch eine 2. Meinung von einer Uniklinik einfordern, wenn ein offenbar intelligenter junger Mensch so wenig von der Stelle kommt.

Es klingt für mich merkwürdig, jahrelang eine Verhaltenstherapie zu machen (und dann keine Ergebnisse zu haben). Das spricht für mich (als Verhaltenstherapeut) eher für eine Blockade, die eben nicht durch Verhaltenstherapie zu lösen ist. In diesen Fällen arbeite ich lieber traumatherapeutisch und über innere Bilder. Das ist allerdings ein Verfahren, das so nicht gebräuchlich ist.

Hat er denn Kontakt zur Psychologischen Beratungstelle der Uni ? Er könnte ggf. eine ambulante Betreuung beantragen oder auch in eine therapeutische Wohngemeinschaft ziehen. Aber dazu müsste er bereit sein, bzw. die Problematik klarer umrissen werden können.

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