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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

mein vater ist am 26.10.2010 verstorben und ich kann es nicht

Kundenfrage

mein vater ist am 26.10.2010 verstorben und ich kann es nicht glauben ich habe drei kinder und die beiden älteren hangen sehr an dem opa der hatte ja auch so eine vater rolle gespielt und meine kinder haben viel mit dem opa gemach jetzt ist der opa tod und beide meine kinder sind seid dem tod vom opa sehr akresiv und die mittlere (4j.) näst sich wieder ein und sie sagt das sie erst dann wieder aufhört wenn ihr opa wieder da ist was kann ich machen das meine kinder den tod vom opa verarbeiten
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Morgen !

So wie ich sie verstanden habe, stehen sie jetzt weitgehend im Schockzustand und leider allein da. Das ist insofern ganz problematisch, weil sie natürlich überhaupt erstmal SELBER trauern und den Verlust einer zentralen Bezugsperson in ihrem Leben verarbeiten müssen. Dafür gibt es nun keine zeitlichen Vorgaben und es wird Wochen und Monate dauern.

Wenn sie aber jetzt halt alle möglichen Dinge regeln müssen und eben auch die Aufgaben des Vaters noch mit am Hals haben, ist es doppelt schwierig. Und verhindert erstmal auch, dass man Zeit für das Trauern hat.
Ich finde, dass sie den Kindern das schon prima erklärt haben. Sie brauchen natürlich auch ihre Zeit. Ich vermute aber eher, dass die Kinder jetzt nicht allein den Verlust des Opas nicht verarbeiten. Kinder spüren einfach, wenn es der Mama so schlecht geht und können das nicht anders ausdrücken als mit Verhaltensänderungen.

Je mehr Entlastung und Ruhe SIE haben, desto besser wird es den Kindern gehen. Vielleicht besteht die Möglicheit, dass die Kinder stundenweise woanders betreut werden ? Sie einfach mal etwas Zeit zum traurig sein haben dürfen ?
Hier wäre notfalls auch das Jugendamt eine Unterstützung. Sonst die restliche Familie, Freunde oder auch mal die Kirchengemeinde.