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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Ich erhalte ein E-Mail mit u.a. ich halt es nicht mehr aus

Kundenfrage

Ich erhalte ein E-Mail mit u.a.

ich halt es nicht mehr aus ich habe keine kraft und kann nicht mehr so leben ich kann wirklich nicht mehr ich sehe keine weg wid es weitter gehen soll ich will sterben

Was empfehlen Sie mir?
P. Schnötzinger,[email protected] Tel 044 381 50 58
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Gute Abend !

Wenn sie die betreffende Person besser kennen würde ich in etwa antworten :

Ich fühle mich betroffen aber auch hilflos bei deinen Zeilen. Ich empfehle dringend, professionelle Hilfe in Form einer ambulanten oder besser noch stationären psychiatrischen Behandlung zu suchen. Wenn du dazu allein nicht in der Lage bist, helfe und unterstütze ich dich. Ich weiss aber auch nicht, wie ernst ich Deine Worte nehmen muss. Eigentlich müsste ich notfalls auch gegen Deinen Willen die Polizei alarmieren, damit ein Arzt sich um dich kümmern kann. Besser und lieber wäre es mir, wenn du es allein schaffst. Ich höre deine Not und das Alarmsignal, aber helfen kann ich dir in dieser Situation nur mit diesem Rat : Suche Dir Hilfe von Fachleuten.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

 

Sie sehen da zunächst ein Krankheitsbild.

 

Die Situation der Dame ist aber OBJEKTIV verheerend:

 

(aus meiner möglichen Antwort: )

 

=> Deine eine Teilzeitstelle wird Dir gekündigt.

=> In der anderen Teilzeitstelle quält und mobbt Dich Deine Chefin.

=> Dein WG Zimmer ist Dir gekündigt.

=> Dein "Freund" ist keiner, denn er macht Dir klar, dass Du von ihm nichts zu

erwarten hast.

=> Dein "Ehemann" (zur Erläuterung: Noch [Schein-]Ehemann] verfolgt Dich und will

von Dir Sachen, die klar zu Deinem Nachteil sind.

 

Was wenn sie professionelle Hilfe ablehnt mit der Begründung, der könne ihr in ihrer objektiv verheerenden Situation inhaltlich / sachlich auch nicht helfen?

Und die Alarmierung der Polizei halte ich für einen unzulässigen Eingriff in die Privat(este)sphäre mit dem hohen Risiko, dass sie mir gegenüber (dem sie sich bisher anvertraut hat) in Zukunft total abblockt.

 

 

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Keine Lebenssituation (ausser vielleicht eine unheilbare Erkrankung) kann so verherrend sein, dass der Tod besser ist als zumindest der Versuch einer Problemlösung.
Keine Situation ist so verfahren, dass man sie nicht ändern kann.

Die von ihnen genannten Beispielse sind nun wirklich keine Gründe, aus dem Leben zu gehen.

Wenn sie professionelle Hilfe ablehnt und WEITER Suiziddrohungen macht, würde ich ohne mit der Wimper zu zucken entweder den Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes informieren. Dort gibt es professionelle Kräfte, die dann entscheiden können, ob was getan werden muss oder nicht. Aber eben auch ggf. aufsuchend zu ihr fahren würden.

Ihre Vorbehalte gegen die Einschaltung der Polizei ist schlicht ein Irrtum. Wenn sie davon erfahren, dass sich jemand selber in Gefahr bringt oder eine Fremdgefärdung darstellt (z.b. Androhung in die Gegenfahrbahn der Autobahn zu fahren....), sind sie sogar verpflichtet so zu handeln. Wenn sie sich erstmal umgebracht hat, wird ein zukünftiges Abblocken irrelevant sein.
Wenn sie aber Hilfe erhalten hat, wird sie ihnen in aller Regel dankbar sein, dass sie aus dem depressiven Loch herausgeholt wurde.