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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, habe nun viele Jahre Fluoxetin

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

habe nun viele Jahre Fluoxetin in einer Erhaltungsdosis von 20 mg täglich genommen. Seit 2 Jahren bin ich allerdings selbststänig in eigener Kanzlei, habe eine Trennung hinter mir und auch augenblicklich wieder eine schwierige Beziehung. Nehme augenblicklich bereits 30 mg, allerdings geht es mir dennoch ziemlich schlecht (Traurigkeit und Innere Unruhe) so dass ich meinen Alltag zwar bewältigen kann, allerdings unter grossen Anstrengungen.

Meine Frage nun: Kann ein Medikamentenwechsel zu Cypralex 10 mg eine Besserung herbeiführen? Ist es möglich dass Fluoxetin nicht mehr so gut wie vor Jahren noch bei mir anschlägt? Meine behandelnde Therapeutin sagt ich solle es einfach mal versuchen, allerdings habe ich Angst vor Experimenten und einer eventuellen Verschelchterung, es geht hier ja um mein Wohlbefinden so dass ich gerne eine zweite Meinung zum Thema Wechsel und Dosierung des SSRU von Fluctin auf Cypralex hätte


Mit freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

Fluoxetin und Cipralex sind Medikamente der gleichen Wirkgruppe, der sog. Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI). Grundsätzlich ist es so, dass sie sich also kaum in der Wirkung grundsätzlich unterscheiden (in Nuancen gibt es aber natürlich schon Unterschiede). Fluoxetin kann man durchaus auf 40 bis 60 mg erhöhen.

Cipralex ist auch ein sehr gutes Medikament. Keine Frage. Aber ich persönlich würde vermutlich entweder doch eher auf eine ganz andere Wirkstoffgruppe wechseln (wenn überhaupt) oder aber zunächst das Fluoxetin erhöhen. Bei einem Wechsel auf Cipralex würde ich ganz persönlich mir keine so grossen Erwartungen machen.

Zudem ist es so, dass eben ihre psychosozialen Rahmenbedingungen eher psychotherapeutisch begleitet werden sollten und gerade jetzt die Re-Aktivierung mit der neuen schwierigen Beziehung. Haben sie diesbezüglich eine Unterstützung ?