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Kategorie: Psychiatrie
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Guten Tag, ich habe am 4.6.2010 meinen Mann durch einen t dlichen

Kundenfrage

Guten Tag, ich habe am 4.6.2010 meinen Mann durch einen tödlichen Unfall verloren. Ich habe seid dem immer mal einen Tag wo ich an nichts anderes denken kann als an ihn. Ich habe dann Heulphasen und bekomme den Kopf garnicht frei. Ich bis jetzt nur in der Kur Gespräche mit einer Psychologin gehabt. Mir wurde on Freunden geraten mich weiter in Behandlung zu begeben. Meine Frage an Sie ist es notwendig ??? Ich habe zwei Töchter 7 und 15 Jahre alt

MfG. Claudia Heinecke
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  urofs hat geantwortet vor 6 Jahren.
Erst einmal herzliches Beileid nachträglich. Einen geliebten Menschen zu verlieren ist immer schlimm. Aber durch Unfall, da fehlt anders als bei Krankheit, dann auch noch die Möglichkeit, sich zu verabschieden. So vieles ist unausgesprochen geblieben. Es ist wie die "Unvollendete". Daher ist Ihre Trauer nichts krankhaftes. PSychologische BEtreuung kann helfen, die Trauerabeit zu bewältigen. Die beste Medizin sind aber Ihre Töchter, der Alltag mit seinen Problemchen und die Zeit. Der blöde Spruch "Die Zeit heilt alle Wunden" hat leider doch einen sehr wahren Kern. Und wenn Sie so einen wirklichen Trauertag haben, dann sollten Sie ihn auch ohne schlechtes Gewissen ausleben, das reinigt. Vielleicht hilft es auch, wenn Sie sich zusammen mit Ihren Töchtern auch noch mal eine ganz private "Abschiedszeremonie" überlegen, auf der dann auch nochmal alles unausgesprochene laut ausgesprochen wird. Aber: Trauer ist KEINE Krankheit und GANZ BESTIMMT KEIN Zeichen von Schwäche, wie es in unserer heutigen seelenlosen Welt so gerne dargestellt wird - "der Nächste bitte ....."