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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Mein Freund ist depressiv und geht zu keinem Arzt.L t sich

Kundenfrage

Mein Freund ist depressiv und geht zu keinem Arzt.Läßt sich vom Hausarzt immer wieder irgendwelche Tabletten verschreiben. Er geht nicht zum Psychiater. Er möchte jetzt auch eiune Beziehungspause. Er ist 31 Jahre, ich 22 Jahre. Ich kann selber auch bald nicht mehr. Was kann ich tun
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Wie ist denn die weitere Lebenssituation ihres Freundes ? Hat er Arbeit bzw. eine geregelte Tagesstruktur und Interessen ?

Er geht ja offenbar zumindest zum Hausarzt und es ist ja zu erwarten, dass diese Tabletten auch gegen seine Stimmungsprobleme eingesetzt werden. Wenn er aber eben unter chronisch auftretenden Stimmungsproblemen leidet, wäre ggf. eher eine Psychotherapie erforderlich. Dazu werden sie ihn leider weder mit Druck noch mit guten Worten überzeugen können.

Es sieht so aus, dass er mit Druck und Anforderungen nicht gut umgehen kann, oder ? Sie sind besorgt um ihn (und ihre Beziehung). Dabei besteht ja aber auch ein gewisser Altersunterschied, was es auch nicht leichter für ihn machen könnte sich Hilfe zu holen bzw. von ihnen anzunehmen.

Gibt es weitere Bezugspersonen, die einen "guten" Einfluss auf ihn haben ? Eltern ? Freunde ?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Also seine Leidenschaften der Hobbys begrenzen sich auf Playstation spielen und sonst nichts,wir unternehmen gar nichts mehr,wirklich nichts.

Druck und Hilfsangebote,absoluter Horror für ihn,er blockt total ab und rastet dann auch gerne mal aus.

Das nächste Problem ist ja,dass ich im Endeffekt eigentlich die einzigste bin,die wirklich über seine Situation bescheid weiß,er redet ja auch mit mir aber wie gesagt,wenn das Thema auf kommt,dass er doch mal einen ärztlichen Rat auf suchen soll,das geht halt gar nicht.

Seine Eltern wissen auch wie er dran ist aber sie haben völlige Scheuklappen vor den Augen und ihn nervt es,wenn sie ihn darauf ansprechen,weil es damals zu einem Ereignis gekommen ist,wo drunter er eben sehr leidet,waren seine Eltern nicht für ihn da und sie wussten was ihm angetan wird und nun sagt er,kann er gut auf deren Hilfe verzichten.

Sie sprachen den Altersunterschied an,klar das ist halt auch schwer aber ich bin ziemlich weit für mein Alter und ich habe genau solch eine Situation mit Depressionen in meiner Familie auch schon mit durch gemacht und denke deswegen kann ich relativ gut damit um gehen,nur mir fehlt jeder Rat,dass man ihn dazu bekommt sich helfen zu lassen.

Sein nächstes Problem ist,dass er ziemlich ungeduldig ist und wenn die ersten Tabletten nicht anschlagen und doofe Nebenwirkungen zéigen macht er dicht und die Sache ist für ihn gelaufen.

Das ist ja genau wie bei einem Psychlogen,wenn man endlich nach monatelangem warten den Termin hat und das stimmt nicht überein die Chemie,hat er da kein Bock drauf,weil er dann wieder so lange warten muss....

Gestern hatten wir ein ziemliches Krisengespräch und habe ihm nur klar machen wollen,dass ich mir Sorgen mache und er meinte heute,dass ich total übertrieben hätte,weil es wäre ja gar nicht so schlimm und akut,ich würde es nur schlimmer darstellen und letztes Jahr hat es Momente gegeben wo es ihm wesentlich schlechter ginge,seine typischen Flcht versuche sich nicht rechtfertigen zu müssen :-(

Also ziemlich komplizierter Fall,ich möcht ihn so gerne HELFEN.

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