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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
webpsychiater ist jetzt online.

Guten Abend, ich wei mir langsam nicht mehr zu helfen.

Kundenfrage

Guten Abend,

ich weiß mir langsam nicht mehr zu helfen. Meine Mutti, 70 Jahre alt hatte vor zwei
Jahren einen Schlaganfall, seit dem hat sie Sprachstörungen, Schluckstörungen. Außerdem muss sie täglich ca. 18 Tabletten einnehmen(Bluthochdruck, Diabetes, Gicht, Vorhofflimmern). Seit ca 1 Jahr leidet sie unter Angstzuständen und Panikattacken, die mit mal leichten und schwereren Anfällen verbunden sind. Seit einem dreiviertel Jahr ist auf Medikamente eingestellt(3x1 Lyrica 75mg, 1 Remergil 30mg). Da sie dadurch aber über 10kg zugenommen hat, wollte sie die Remergil nicht mehr nehmen, also abgesetzt. Das Ende vom Lied, die Anfälle treten wieder in abgeschwächter Form auf. Beim letzten Arztbesuch erhielt sie dafür Anafranil. 1Tablette hat sie genommen, dann kam die Reaktion, ich leide unter Mundtrockenheit und schlafen konnte ich auch nicht. Denn sie hatte wie immer die Packungsbeilage gelesen und das natürlich bekommen. was drin steht. Das Ende vom Lied, sie will die nicht nehmen. Sie lässt dann auch nicht mit sich reden, blockt ab, schaltet auf stur und weint. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll.
Über eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
A.Müller
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

Zunächst musste ich an einen Spruch meines früheren Chefs denken, der gesagt hat : Mehr als 7 Tabletten pro Tag kann kein Mensch regelmässig einnehmen. Sicher gibt es gute Gründe für diese Poli-Pharmakotherapie. Dennoch sollte man die notwendigen Medikamente möglichst auf ein Minimum reduzieren.

Mein 2. Gedanke XXXXX XXXXX ihre Mutter sich durch einen Facharzt mit spezieller Erfahrung im Bereich Gerontopsychiatrie beraten lassen sollte. Es ist sicher nicht einfach, eine gute medikamentöse Empfehlung hinsichtlich der Angststörung auszusprechen. Die Behandlung bisher erfolgte aber nach meiner Einschätzung eher unter schmerztherapeutischen Gesichtspunkten (Lyrica) bzw. Depressionen (Remergil). Gewichtszunahme ist da eine häufige Nebenwirkung. Anafranil ist dann auch nicht so meine Lieblingswahl bei Angst.

Ich hätte wohl eher zu einem Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer wie Cipralex oder Sertralin geraten, vielleicht auch zu Duloxetin (Cymbalta). Ehrlich gesagt : Antidepressiva sind nur begrenzt bei Panikattacken hilfreich. Eigentlich müsste eine zusätzliche psychotherapeutische Bearbeitung der Angst erfolgen. Gerade dann, wenn die Angstattacken auch ursächlich mit der Angst vor einem erneuen Schlaganfall, Hilfslosigkeit etc zusammenhängen. Hier wäre dann eine Verhaltenstherapie sinnvoll. Ich selber arbeite auch gerne mit Immaginationsverfahren (innere Bilder), die eine Verarbeitung von Ängsten über innere Bilder ermöglichen (siehe ggf. auch www.emoflex.de). Das ist aber auch kein allgemein eingesetztes Verfahren.

Fazit : Falls es in ihrer Stadt einen Facharzt für Psychiatrie mit Ausrichtung Gerotopsychiatrie gibt oder aber eine Psychiatrische Klinik, so sollten sie sich dort spezieller beraten lassen. Ggf. wäre dann eine Behandlung in einer entsprechenden Tagesklinik oder auch einer psychosomatischen Rehabiliationsklinik mit Schwerpunkt für Senioren geeignet.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Danke für die schnelle Antwort,

eingestellt wurde meine Mutti in einer psychiatrischen Klinik. Dort bekomme ich sie aber auf keinen Fall wieder hin, denn was sie dort alles mit ansehen musste, hat sie so sehr abgeschreckt, dass sie sagte, dass sie nie wieder dort hin geht.
Cymbalta hatte sie gleich nach dem Schlaganfall bekommen, hatte sie auch wegen Mundtrockenheit abgelehnt und abgesetzt.
Ich bin Altenpflegerin und kann mich gut in ihre Situation hineinversetzten. Aber ich glaube, in eine Klinik bekomme ich sie nicht. Gibt es Möglichkeiten, wie ich ihr helfen kann.
Gestern habe ich so einen Anfall miterlebt. Es begann damit, dass sie immer wieder versuchte einzuatmen, ihr das aber nicht so richtig gelang, sie begann zu zittern und der rechte Mundwinkel verzog sich. Das ganze dauerte nicht länger als 10 Sekunden.
Ansprechbar war sie da auch nicht. Sie sagte, dass in diesen Sekunden alles gelähmt war. Als das vorbei war, ging es ihr wieder gut, nur sehr schlapp war sie danach. War das eine Panikattacke ? Ich habe so etwas noch nie gesehen.

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