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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Mehrjährige Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (VT)
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webpsychiater ist jetzt online.

Ich suche eine gute Klinik f r eine station re Langzeit Therapie

Kundenfrage

Ich suche eine gute Klinik für eine stationäre Langzeit Therapie (BPS+PTBS)
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Langzeittherapien im eigentlichen Sinne werden für diesen Problembereich kaum noch angeboten, meistens erfolgte eine mehrfach wiederholte Therapie über jeweils 10-12 Wochen auf einer Borderline-Spezialstation. Dazwischen wird bewusst die Rückkehr in das häusliche Umfeld gefordert und gefördert.

Waren Sie schon auf einer Borderline-Spezialstation, beispielsweise in Bad Bramstedt (Medizinisch-Psychosomatische Klinik)? Weitere Kliniken werden z.B. hier beschrieben.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo,

 

ich war immer wenn dann in der Klinik "Hohe Mark" in Oberursel (Taunus).

Die kommen aber mit mir nicht mehr klar durch mein therapie schädigendes Verhalten.

 

Bad Bramstedt kenne ich....naja,ein wenig...ich habe dort mal eine Freundin besucht.

Das Konzept ist aber nichts für mich,weil die dort keine sagen wir mal so "rund um die Uhr Betreuung" haben....wenn was ist muss man in so ne Art Zentrale gehen,das schaff ich nicht....ich brauch schon Pflegepersonal in unmittelbarer Nähe (vor allem Nachts).

Ich habe neulich von einem Betroffenen gehört,dass das PZN Wiesloch (BAWÜ) Pateinten für einen längeren Zeitraum aufnimmt.

Er selbst war ein komplettes Jahr auf der Borderline Station....nur ich frage mich....ein DBT Programm läuft ja auch "nur" max 12 Wochen.....und DBT mach ich ja nun seit 1,5 Jahren ambulant....

Ich bin halt auf der Suche nach irgendwas.....was mir hilft....eine lang (länger) anhaltende Stabilität zu bekommen.

Denn wie gesagt,mir helfen die stationären Aufenthalte max ein halbes Jahr....dann häng ich wieder in der Sch....

Und die KK zahlt wahrscheinlich auch net ständig irgendwelche Therapien,die wollen ja auch nen Behandlungserfolg sehen....nur bei mir scheint es keinen zu geben....

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich habe vor vielen Jahren selber in Bad Bramstedt auf der Borderline-Station gearbeitet, dann in verschiedenen Akut-Psychatrien. Der "Trend" geht eindeutig weg von längerfristiger Therapie. Am AK Nord (HH Ochsenzoll) wurde und wird auch eine längerfristige Therapie angeboten, von Wiesloch habe ich in diesem Zusammenhang auch gehört.

Das Problem sind einerseits die Krankenkassen, die eine solche Langzeittherapie nicht unterstützen wollen / müssen. Aber auch inhaltlich ist es verdammt problematisch. Natürlich kann man sich in der Klinik dann stabilisieren. Nur : Der Übergang AUS der Klinik nach der Langzeittherapie ist dann noch genauso probelmatisch wie vorher. So zumindest meine Erfahrung.

Daher geht man eigentich eher dazu über eine Mischung aus fraktionierten Klinikaufenthalten und Weiterbetreuung in borderline-geeigneten Wohngruppen zu ermöglichen. Damit der Kontrast zwischen Klinik und "Nachbetreuung" nicht so gross ist.

Kaum eine Klinik kann aber einen so hohen Versorgungsschlüssel mit einer emotionalen Rund-um-die-Uhr-Krisenbetreuung liefern. Das verbietet schon der Pflegesatz, den die Kassen bereit sind zu zahlen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

hmmmm....dann ist die "Hohe Mark" wohl eher ne Ausnahme....also in dem Haus wo ich war sind 2 Stationen....tagsüber wurden diese von festen Teams versorgt...jede Station für sich...Nachts gab es dann eine Nachtschwester die für beide Stationen zuständig war....pro Station waren es 18 Patienten...

 

Ach ja und in Tiefenbrunn war es glaub ich auch so ähnlich....

 

Gut,in der hiesigen Akutpsychiatrie ist das auch irgendwie.....aber genau das will ich ja nicht...weil mich das 0 weiter bringt....

 

Eigentlich wird mir immer klarer....das was ich bräuchte ....gibt es so leider (noch) nicht...das wäre eine Station /Klinik - nur für die Nacht....also in dem Sinne keine Tagesklinik wo man lernt Struktur zu bekommen....brauch ich nicht,hab ja meine Arbeit und zig Hobbies....bei mir sind die Nächte halt immer das Problem....

Ich bin zwar auf Seroquel,Perazin und Zolpidem....aber irgendwie...war 3 mal im Schlaflabor...immer heißt es nur chronsiche Ein - und Durchschlafstörung....

Und leider findet man nachts nur sehr schwer einen Ansprechpartner...