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Stellen Sie Ihre Frage an Verhaltensthera...
Verhaltenstherapeut
Verhaltenstherapeut, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Arzt und Psychotherapeut
28345046
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Verhaltenstherapeut ist jetzt online.

Hallo Just Answer! Ich leide seit einigen Jahren unter den

Kundenfrage

Hallo Just Answer!
Ich leide seit einigen Jahren unter den Folgen einer posttraumatischen Belastungsstörung und habe auch schon eine Reha (vor 3 1/2 Jahren) und zwei Psychotherapien gemacht, in denen ich viel für mich erreicht habe. Jetzt nach all den Therapien kommen Emotionen in mir hoch, die ich von mir vorher nicht kannte. Ich habe das GEfühl, dass jetzt eine Art Trauerphase gekommen ist, denn das konnte ich bislang nie. Was kann ich gegen all die GEfühle machen bzw. wie kann ich damit umgehen? Ich komme mit dieser Situation nur schwer zurecht.
Danke
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag !

Das ist eine mehr oder weniger normale positive Entwicklung. Hier kann ggf. ein Antidepressivium helfen, diese Phase durchzustehen. Koennten sie den Kontakt zu den Psychotherapeuten reaktivieren, um eine Art Bremse fuer die Gefuehle zu entwickeln. Es hilft, eine Uebersetzung in Bilder, Musik, Gedichte etc zu versuchen. Oder eine Art Tagebuch, bei der sie aufkommende Gedanken, Gefuehle und koerperliche Reaktionen protokollieren und damit sortieren lernen. Das waere typische Arbeit einer Verhaltenstherapie.

Ggf. koennten sie aber auch Stabilisierungsuebungen aus der Psychotherapie wie ein Sicherer Ort oder Tresoruebung anwenden, wenn sie diese gelernt haben.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Vielen Dank für die Antwort!

 

Ich habe mir schon fast gedacht, dass der Prozess meiner Traurigkeit unter Umständen normal ist. Antidepressiva habe ich über Monate/Jahre hinweg genommen bzw. nehme sie immer noch (Venlafaxin 225mg), aber sie zeigen wohl nicht mehr die gewünschte Wirkung. Sämtliche Gruppen von Antidepressiva habe ich schon durch.

Ich bin auch schon auf der Suche nach einem neuen Therapeuten, aber bislang leider ohne Erfolg. Aufgrund meiner schizoiden Persönlichkeit(sstörung) fällt es mir nicht leicht, auf Menschen zuzugehen und Vertrauen aufzubauen.

Wäre eine erneute Reha eine Möglichkeit? Ich überlege seit einiger Zeit, ob ich diesen Weg noch einmal gehen soll, da die Reha deutliche Besserung gebracht hat. Würde wenn dann aber nur in die Klinik wieder gehen, wo ich schon einmal war, da dies ein sicherer Ort für meine Probleme war und es vielleicht noch einmal werden könnten?!

Vielen Dank für Ihre Mühe!

Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ja, wäre sicher vernünftig. Hier nochmal eine Reha in einer haltgebenden Umgebung zu finden. Gerade bei schizoiden Anteilen ist es ja schwer, neues Vertrauen zu entwickeln.

Venflafaxin ist sicher schon eine gute Option. Aber für einen solchen Trauerprozess ist es manchmal so, dass durch die Antidepressiva das Trauern fast erschwert wird. Das hängt aber ganz vom Einzelfall ab.

Verhaltenstherapeut und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Danke!

 

Falls ich hierzu in ein paar Tagen oder Wochen nochmal Fragen haben sollte, kann ich mich dann noch einmal an Sie wenden? Die Wartelisten der Psychiater und PSychotherapeuten sind in meiner Region verdammt lang!

Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sicher, jederzeit gerne !