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Kategorie: Psychiatrie
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Mein Problem bin glaube ich ich selbst. Ich liebe meinen Mann

Kundenfrage

Mein Problem bin glaube ich ich selbst. Ich liebe meinen Mann sehr und doch ist unsere Beziehung manchmal fast nicht zu ertragen. Er hat zwei Kinder aus einer früheren Beziehung die bei der Kindsmutter leben, ich habe keine eigenen Kinder - wollte jedoch eigentlich immer welche haben. Inzwischen lebe ich jedes 2. Wochenende und in den Ferien mit seinen Kindern, die sehr verwöhnt werden und sehr viel Freiheiten haben und mein Leben an diesen Tagen völlig aus dem Ruder werfen - mir wird das oft zuviel, ich fühle mich völlig überfahren und funktioniere dann nur noch und unterstütze ihn finanziell damit er den Kindern mehr bieten kann -alles ihm zuliebe. Ich habe leider keinen Rückzugsraum, daran arbeite ich aber derzeit. Seine Mutter lehnt mich gnadenlos ab (ihr Sohn hätte bei der Mutter der Kinder bleiben sollen, egal was die Gefühle sagen)- also auch hier ist nicht von "familie zu reden", zumindest nicht von meiner. Er hat eine Familie, ich nicht - ich bin seine Partnerin. Inzwischen möchte ich absolut keine Kinder mehr- das wäre noch mehr Stress und Verzicht und ich reagieren Kindern gegenüber teilweise ablehnend, weil mich dieser ganze "Hype" einfach nervt. Wie entkomme ich dieser Situation?
Vielen Dank!
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  docapplepie hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo!
Sie sind auf einem guten Weg, wenn Sie ihm verdeutlichen, was Sie hier geschrieben haben: Er hat eine Familie, Sie sind nur die Partnerin! Ich habe selten das so deutlich gehört. Wenn Sie bei allem das Gefühl haben, nur "hintangestellt" zu sein, dann reagieren Sie wütend, unfair vielleicht und zornig - aber wenn dieses Gefühl da ist, dann müssen Sie ja irgendwie reagieren (und so wie Sie das schildern, ist da wohl auch was dran). Ich würde Ihnen dringend empfehlen, die Konsequenz für sich zu ziehen: Abgrenzen, abgrenzen, abgrenzen! Und abgrenzen bedeutet, dass Sie das sehr strikt durchhalten müssen bei allem, also auch finanziell. Sprechen Sie regelmäßig mit Ihrem Mann in ganz neutralem Ton über das Problem der fehlenden Akzeptanz seiner Familie, vermitteln Sie ihm, dass SIE alle akzeptieren und seine Erziehungsmethoden mit viel zu viel Freiraum zwar falsch finden, aber ebenfalls akzeptieren, doch vermitteln Sie DEUTLICH, dass Sie das nicht mehr mitfinanzieren können und wollen! Das was Sie da tun, ist der Versuch, sich Liebe und Akzeptanz erkaufen zu wollen - das geht NIE gut! Also sagen Sie Ihrem Mann genau das und halten sich mit Geld zurück. Wenn es um etwas geht, dann machen Sie ihrem Mann ein Geschenk, hier eine Kleinigkeit, dort eine solche - aber NUR ihm und nur Sachen, die wirklich als kleine Aufmerksamkeit rüberkommen. Ich wünsche Ihnen viel Glück dabei, aber seien Sie gewiss, es wird ein hartes Stück Arbeit! MfG P.T.