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Verhaltenstherapeut
Verhaltenstherapeut, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Arzt und Psychotherapeut
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Verhaltenstherapeut ist jetzt online.

Guten Tag, unsere Tochter (12 Jahre) ist seit mehreren Jahren

Kundenfrage

Guten Tag,
unsere Tochter (12 Jahre) ist seit mehreren Jahren aggressiv. Mittlerweile sind wir beim Kinderpsychiater in Behandlung, welcher jedoch nur eine Erhöhung der bereits bestehenden Medikation in Erwägung zieht. Gesprächsinhalte sind nur: "Wie fühlst du dich im Moment? Bist du müde?". Eine engmaschige Kontrolle sieht der Psychiater nicht für notwendig. Ihm genügt die 8-wöchige Vorstellung.
Nach Anmerkung meiner Meinung erhalte ich als Mutter die Antwort, das ist normal in dem Alter. Aber: Ist es normal, wenn unsere Tochter ihrem kleinen Bruder (6) das Kissen aufs Gesicht drückt und sagt, es wäre schöner wenn du tot bist oder nach einer kleinen Meinungsverschiedenheit aus dem Fenster springen möchte?
Anfragen beim Psychiater bezüglich einer Gesprächstherapie werden abgelehnt, da diese Symptomatik "mit Tabletten gut behandelbar ist".
Leider leidet unsere seit Beginn der Medikation (März 2010) regelmäßig unter Bauchbeschwerden und muss aus der Schule geholt werden. Auch beim Ansprechen dieser "Nebenwirkung" erhalte ich die Antwort: "das muss sich erst einspielen". Wäre eine Medikamentenänderungn in diesem Fall nicht günstiger?
Leider findet sich in unserem Umkreis kein weiterer Kinderpsychiater, sondern erst in ca. 80 km. Wie kann ich mich noch verhalten?
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort.

MfG N. Laske
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 6 Jahren.
Aus meiner Sicht ist es falsch, sie medikamentoes zu behandeln. Welche Medikation erhaelt sie denn ueberhaupt ?

Eine solche Problematik muss man psychotherapeutisch bzw ggf. familientherapeutisch aufarbeiten. Das kann ein Kinderpsychologe. Ich wuerde beispielsweise ueber Bilder bzw andere kreative Medien herausfinden wollen, was sie zu diesem Verhalten treibt.

Erkundigen sie sich bei einem Kinderarzt oder der Krankenkasse, wo es geeignete Therapeuten gibt, auch wenn die Wartezeit vielleicht lang ist.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo, danke XXXXX XXXXX für die rasche Antwort. Unsere Tochter erhält Fluvoxamin 250 mg täglich. Nach dem Beginn von 50 mg waren die Aggressionen zwar deutlich weniger geworden. Nach ca. 4 Wochen traten diese jedoch erneut zunehmend auf, was eine stetige Erhöhung der Medikation zur Folge hatte. Mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher, ob dieses überhaupt den gewünschten Erfolg bringen kann. Weiterhin sollte es (laut Beilage) Jugendlichen unter 18 Jahren nicht verabreicht werden, da dies zu Suizidalität führen kann (wie z. B. die Reaktion, dass sie aus dem Fenster springen wollte).
Über einen Termin bei einem Kinderpsychologen haben wir auch nachgedacht, nachdem die Dosis auf 150 mg erhöht wurde. Leider sind die Wartezeiten sehr lang (wir haben einen Termin im Februar 2011 bekommen).Doch bis dahin möchte ich keine weitere Dosiserhöhung vornehmen lassen, da dies die Symptomatik nicht verbessert.
Über unseren Kinderarzt haben wir die Rückmeldung bekommen, dass in solch einem Fall nur die stationäre Therapie und somit eine weiterführende engmaschige Kontrolle die Aggressionen in Betracht kommt. Bei einem Gespräch mit unserer Tochter blockte sie jedoch komplett ab und meinte, sie sei nicht dumm und könne sich eine derartige Therapie nicht vorstellen. Lieber würde sie sich umbringen.
Mein Mann und ich sind mittlerweile am Ende unserer Kräfte, wir wissen nicht mehr weiter.

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