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Verhaltenstherapeut
Verhaltenstherapeut, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Arzt und Psychotherapeut
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Verhaltenstherapeut ist jetzt online.

Guten Abend. Unser Sohn (7) hat sich den Film Coraline angeschaut,

Kundenfrage

Guten Abend. Unser Sohn (7) hat sich den Film Coraline angeschaut, welcher ab 6 Jahren freigegeben ist. Dieser Film ist sehr surrealistisch gedreht und sehr gruselig und keinesfalls unter 10 Jahren zuzumuten. Jedenfalls schläft er seitdem fast nicht mehr ein und hat fürchterliche Träume. Er weint jeden Abend wenn er ins Bett gehen soll. Er hat Angst, dass diese "Mutter" mit den Knopfaugen kommt und ihn holt. Wir haben schon alles versucht, ihm diese Ängste zu nehmen, es nutzt nichts. Was können wir noch tun? Beseten Dank Riccarda
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag !

Da ich selber 2 Zeichentrick-abhängige Kinder im Alter von 5 und 7 habe, kenne ich das Problem auch als Papa. Wichtig zu wissen ist, dass die Kinder in diesem Alter eh eine sehr lebhafte Fanatasie bzw. Träume haben. Sie neigen dazu, auch normale emotionale Erlebnisse in Bilder zu übersetzen, die gerade beim Einschlafen zu Problemen führen kann. Da werden schnell Zeichentrickerlebnisse in Träume übersetzt.

Beruhigen ist prima. Ich mache aber eine Variante, die die inneren Bilder bzw. den emotionalen Anteil "löscht". Dabei arbeite ich auch mit Bildern, die sich die Kinder vorstellen. Man übersetzt dabei Angst in "Obst oder Gemüse". Die Angst die ihr Sohn hat, soll er sich dann als Gemüse (beispielsweise eine Tomate) vorstellen. Wie ein Spiel, nicht wie eine Therapie. Dann soll er das Gefühl eben genauer beschreiben, aber eben kindgerecht nicht als Worte, sondern in Bild-Form.

Wie gross und schwer ist die "Angst-Tomate" ?
Welche Farbe hat sie (eine Tomate, die Angst macht kann auch blau sein)
Wäre sie fest oder weich ?
Ist da noch Erde dran ?
Ist sie hohl oder massiv ?
Bewegt sie sich ?

Dann tippen sie ihm 10 mal abwechselnd auf die rechte und linke Schulter.
Augen zu und tief durchatmen und dann wieder Augen auf.
Das Bild wird sich geändert haben ?
Dann auch das dazugehörige Gefühl

Bei meinen Kindern klappt das prima (und ich habe es schon etlichen anderen Eltern ebenso vorgeschlagen). Ein Versuch wäre es also wert.