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drwbischof
drwbischof, Dr.med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 379
Erfahrung:  Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
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drwbischof ist jetzt online.

Hallo, ich habe mal eine Frage. Ich habe ADHS und infolge von

Kundenfrage

Hallo, ich habe mal eine Frage. Ich habe ADHS und infolge von einer Phase in der ich Drogen konsumiert habe ein Psychose bekommen. Ich war deswegen auch in einem Krnakenhaus, wo ich gut eingestellt worden bin mit Abilify und Stattera. Nun bin ich aber schon entlassen und mein Arzt will mir kein Stattera mehr geben. Ich merke das indem ich unzufrieden oft gereizt und manchmal etwas depressiv bin. Mein jetziger Arzt hat mir dann ein Medikament das Lyrica heißt aufgeschrieben. 75 mg soll ich nehmen. Bis jetzt habe ich das einmal genommen, es war der reinste Horror. Ich war total schlaff und konnte nur noch im Bett liegen, an Arbeit war nicht zu denken. Ich muss zu meiner Person sagen, das ich sehr gut mit meiner Psychose klar komme, ein "mir wirds zuviel" gibt es bei mir eingetlich nicht. Ich bin mental sehr stark und bin auch belastbar. Was gibt es für Möglichkeiten, wegen dem ADHS. Ich mekre das es mich schwerwiegend im sozialen sowie im beruflichen Umfeld einschränkt.


Meine Dosis im Krankenhaus Abilify 10 mg 2-0-0 ; Stattera 40 mg 1-0-0

Jetzige Dosis Abilify 10mg 2-0-0 ; Lyrica 75 mg 1-0-0 (Lyrica nehme ich nie wieder)
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  drwbischof hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

ihre Schilderungen sind nicht verwunderlich, da Lyrica zur Behandlung des ADHS nicht geeignet ist. Lyrica wird bei generalisierter Angststörung verordnet. Es verstärkt die Symptome eines ADHS unter Umständen sogar. Strattera wird (wie auch Ritalin) von ihrer Krankenkasse keider nicht bezahlt, da es zur Behandlung von ADHS im Erwachsenenalter zwar geeignet, aber noch nicht offiziell zugelassen ist. Möglicherweise war dies der Grund für die Umstellung. Sie müssten Strattera entweder selbst bezahlen oder aber einen Antrag bei der Krankenkasse stellen. Mitunter sind die Kassen kulant und bereit die Kosten zu übernehmen. Am besten fragen sie bei ihrer Kasse nach, was für eine Kostenübernahmeprüfung benötigt wird. Wahrscheinlich wäre es sinnvoll sich einen Psychiater oder Nervenarzt zu suchen, der sich mit der Behandlung von ADHS-Patienten auskennt. Ansonsten könnten sie auch in der Klinik nachfragen, ob eine Weiterverordnung über deren Ambulanz möglich ist. Bei Klinikambulanzen sind die Krankenkassen weniger kritisch.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. W. Bischof

Verändert von drwbischof am 09.10.2010 um 18:26 Uhr EST

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