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Verhaltenstherapeut
Verhaltenstherapeut, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Arzt und Psychotherapeut
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Verhaltenstherapeut ist jetzt online.

ich habe zwei fragen ich denke, ich leide an Minderwertikeitskomplexe

Kundenfrage

ich habe zwei fragen:
ich denke, ich leide an Minderwertikeitskomplexe bzw. ich habe keine Selbstwertschätzung mir selbst gegenüber und habe gerade drei große Krisen hinter mir, weil ich von meinen besten Freunden sehr enttäuscht worden bin. Sie haben mich rausgemobbt.
Ich habe jetzt Angst mich auf Freundschaften einzulassen, weil ich nicht wieder enttäuscht werden möchte und weil ich nicht möchte, dass die MEnschen merken, dass ich ein Problem mit meinem Selbstwert habe.
Was kann ich nachhaltig tun, um mehr Wertschätzung mir gegenüber selbst zu haben?

die zweite Frage:
Mein Sohn ist in der 6. Klasse. Er ist sehr lernunwillig geworden und ich musste gestern feststellen, dass er mich ständig anlügt und mir Sachen verheimlicht. Das was der große Schock für. Mein Sohn, der immer lieb und hilfsbereit ist, hat eine zweite Seite, wenn ich nicht da bin. Was kann ich tun?
danke
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Morgen !
Kennen Sie das nicht mehr aktuelle Programm des Arztes und Kabarettisten E. von Hirschhausen zum Thema Glück ? Wenn nicht, würde ich ihnen die Cd bzw. eine DVD oder auch eine Onlineaufzeichung (z.B. bei RTL Now) empfehlen. Man kann ein niedriges Selbstwertgefühl nicht von heute auf morgen verändern, man kann aber zunächst erkennen, wo die positiven Seiten, eigene Ressourcen = Stärken und Möglichkeiten für eine kleines positives Erlebnis liegen. Das nennt man positive Psychologie. Achtsam für die positiven Seiten im Leben werden ist verdammt schwierig, wenn man in einer solchen Lebenssituation wie sie steckt. Stress bzw. Angst und Anpassungsanforderungen sorgen dafür, dass wir eben sehr negativ über uns und die Zukunft denken. HIer könnte eine Psychotherapie sicherlich ihnen helfen, automatische Denkmuster zu hinterfragen und neue positivere Sichtweisen zu entwickeln. Dann aber auch neue Fertigkeiten im Umgang mit Problemen und sozialen Belastungen (Abgrenzen , Nein-Sagen) zu finden.

Letztlich dann aber auch anders mit ihrem Sohn umgehen können. Leider ist es mehr oder weniger "normal", dass die Kids sich in diesem Alter so verhalten (ich habe 2 Kinder von jetzt 5 und 7). Das ist für die Eltern extrem anstrengend (gerade wenn man alleinerziehend ist nahezu unmöglich durchzuhalten). Hier wäre es überhaupt keine Schande, sich ggf Hilfe von aussen durch eine Erziehungsberatungsstelle oder Jugendamt zu holen bzw. ein Elterntraining wie z.B. Tipple P mitzumachen. Schon allein, um sich mit anderen Eltern zu verbünden.

Das wäre überhaupt mein Tip : Suchen sie die Gemeinschaft zu anderen Menschen mit ähnlichen Interessen und Problemen. Versuchen sie alte Hobbies bzw. Sport wieder aufzunehmen. Falls sie Kontakt zur Kirchengemeinde haben, gehen sie dort wieder einmal hin. Verbinden sie sich mit anderen Menschen, um nicht allein kämpfen zu müssen !

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