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Verhaltenstherapeut
Verhaltenstherapeut, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Arzt und Psychotherapeut
28345046
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Verhaltenstherapeut ist jetzt online.

Ichhhabe offenbar eine diabetische Neuropathie. Kann man diese

Kundenfrage

Ichhhabe offenbar eine diabetische Neuropathie. Kann man diese Krankheit überhaupt stoppen. Nach 30 Jahren Zwangsneurose sthe ich jett wieder kurz vor dem Selbstmord.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Abend !

Bei der diabetischen Polyneuropathie ist einerseits natürlich die Einstellung des Zuckers das A und O
Es gibt aber zahlreiche gute Behandlungsansätze, die die Erkrankung zwar nicht rückgängig machen, aber das Fortschreiten und das Leiden unter den Symptomen positiv beeinflussen. Die Wissenschaft hat sich aufgrund der Häufigkeit sehr intensiv mit den Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten beschäfitigt (siehe z.B. hier)

Therapiegrundlage ist eine gute Fußpflege, so dass ein Podologe zur Verhinderung eines Diabetischen Fusses ganz wichtig ist. Die Polyneuropathie kann man dann mit verschiedenen Medikamenten therapieren (z.B. Thioctsäure bzw. alpha-Liponsäure, bzw. die Symptome lindern siehe hier

Ein Grund zur Verzweifelung ist es nicht. Allerdings ist eben eine konsequente Optimierung der Therapie sinnvoll und notwendig. Hierzu sollten sie sich an eine Diabetes-Schwerpunktpraxis wenden und dann eben mit dem Facharzt bzw. auch Experten für Fußerkrankungen bzw. Fußpflege das weitere Vorgehen beraten.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Tja das mit der Thioctsäure habe ich shcon gemacht, sie aber wgen derSchmerzen abgesetzt. Aus der diabetologischen Schwerpunktpraxis komme ich gerade -Eine Art Gbapentin verschrieben bekommen.

Aber ich habe verschiedene Ärzte seit 1 1/2 Jahren darauf hingewiesen - nix. Die Thioctsäure habe ich mir quasi selbst verschrieben. Anruf kann ich das haben ja. Nie ein Vorschlag von einem Arzt. Meine Ärzte haben auf der ganzen Linie versagt. Vom Diabetologen über den Huasarzt über den Neurologen bis hin zu den Koryphäen der Uni Köln unetr der Leitung des Neurochirurgen Prof. Sturm, den sie als Psychiater vielleicht kennen. Ich w o l l t e e neurologische Untersuchungen - aber da ein Bett in der Stereotaxie ja " zu teuer " ist sollte ich Anfang Juli einen Termin in der Psychiatrie bekommen - wohlgemerkt hinsichtlich neurologischer Untersuchungen. Die halten mich jetzt hin - bis in alle Ewigkeit krieg ich kein Bett.

 

Und da glaubt selbst ein Prof. Sturm er könne mit Psychiatern gut zusammenarbeiten.

( Von ihm wurde ich als Patient hinsichtlich Zwangsneurose in einer Studie operiert).

 

Wahrscheinlich wird Ihnen dieser Name auch nix ssagen den Psychiater und Neurochirurgen das ist ja igitt.

 

Es funktioniert nichts mehr in unserem Gesundheitssystem nur der Verweis auf das nächste Quartal - aber das gehört eigentlich nicht hier hin.

Ichweiss auch nicht wie mich noc hjemand aufbauen kann; bin kein Psychiater und vllt. ist das gut so - vielleicht wissen sies

Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich verstehe und teile ja ihre Verärgerung über die Ärzte an sich. Dennoch kann auch ein einzelner Arzt teilweise wenig an den neurologischen Schädigungen an sich ändern. Er bzw. Sie kann sich fair einem Patienten gegenüber verhalten und die Grenzen und Möglichkeiten einer Behandlung aufzeigen.

Ich selber experiementiere beispielsweise sowohl bei Zwängen wie auch Empfindungs- und Wahrnehmungssstörungen mit einer neuen Methode, die über Innere Bilder arbeitet. Dabei übersetze ich Gefühle bzw Störungen in Bilder, die dann über Rechts- Links-Augenbewegungen verarbeitet werden.

Vielleicht könnte ein solcher Ansatz auch für Sie neben der schulmedizinischen Versorgung mit Gabapentin interessant werden.

Dazu folgende kleine Übung : Nehmen wir einmal an, sie wären derzeit beschwerdefrei und voll gehfähig, sie hätten maximalen Handlungsspielraum im Leben. Bei Tieren würde ich von "artgerechter Haltung" sprechen. Nehmen wir weiter an, dieser Zustand liesse sich vor ihrem geistigen Auge als Zimmer beschreiben :

Welche Farbe hätte die Zimmerwand ?
Welcher Fußbodenbelag wäre in dem Raum ?
Welche Lichtverhältnisse ?
Wäre ein Geruch oder Geräusch in dem Zimmer ?

Wie würden sie sich JETZT fühlen, wenn sie in diesem Raum wären ?

Welche Farbe passt zu diesem Gefühl ?
Wäre es rund oder eckig ?
Hohl oder massiv ?

Stellen sie sich mal diese Form in dem obrigen Zimmer vor und machen 10 Augenbewegungen von rechts nach links (oder tippen abwechselnd auf die rechte und linke Schulter).

Es kann sein, dass das Bild sich etwas verändert.

Wie müsste sich das Bild von der Form und dem Zimmer verändern, um ihre neuropathischen Beschwerden der Polyneuropathie abzubilden ?

Versuchen sie sich dies einmal bildlich vorzustellen. Und machen auch darauf einmal Augenbewegungen.

Das ist eine merkwürdige Methode, die aber das innere Alarmsystem des Gehirns und die Schmerzwahrnehmung häufig erstaunlich gut beeinflusst.