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Stellen Sie Ihre Frage an Verhaltensthera...
Verhaltenstherapeut
Verhaltenstherapeut, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Arzt und Psychotherapeut
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Verhaltenstherapeut ist jetzt online.

hallo.... ich schreibe gerade eine facharbeit und k nnte

Kundenfrage

hallo....

ich schreibe gerade eine facharbeit und könnte nur noch heulen...habe das gefühl das ich echt zu blöd bin zum schreiben...

ich habe das thema: schüchternheit und soziale Phobie im vergleich...mein problem ist das ich bei keinem psychol. einen termin bekomme...da ich hilfe für meinen praktischen teil bräuchte...ich kann kein fachbuch finden...wo etwas drin steht was ich als erzieher machen kann, wenn ich solche kinder in der gruppe habe...was ist besonders wichtig???

Können sie mir da weiter helfen
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 7 Jahren.
Wo hakt es denn ?

Der grobe Unterschied ist noch einfach :
Bei einer sozialen Phobie (oder soziale Angst) ist die Angst vor Blamage das Problem. Die Betroffenen haben die Befürchtung, dass sie in der Öffentlichkeit sich blamieren könnten und z.b. rot anlaufen, in die Hose machen oder einfach einen peinlichen Aussetzer haben. Häufig mit der realen Erfahrung, dass sie sich einmal (fast) peinlich benommen haben.

Schüchternheit wäre eher eine Grundeigenschaft im Sinne von sozialer Unsicherheit.

Was man nun mit den Kindern macht, kommt ein wenig auf die individuelle Problematik an. Ein Tip, der nirgendwo in den Büchern steht wäre, die Kinder das Gefühl in Bilder (Obst und Gemüse) beschreiben zu lassen (und dann Augenbewegungen oder rechts-links-Stimulationen) zu machen (schauen sie da mal unter www.emoflex.de).

Leichter wäre ein praktisches Beispiel eines Problemkindes....
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
das wäre mein praktisches Beispiel

Aus Datenschutzgründen habe ich den Namen des Kindes umbenannt. Natalie ist ein Mädchen im Alter von neun Jahren. Zu Hause ist sie lebhaft, fröhlich und spricht viel und gern.

Sie ist ein freundliches Kind, welches anderen gegenüber sie aber sehr verschlossen ist. Natalie ist keineswegs kontaktfreudig und spielt widerwillig mit anderen Kindern. Im Bezug auf sie fremde Personen zeigt sie Scheu. Immer wenn sie mit Menschen zusammen ist, die sie nicht gut kennt, fühlt sie sich wie auf dem Prüfstand. Sie denkt, sie würden sie beobachten und nur darauf warten, das sie etwas falsches oder lächerliches tut. Besonders schlimm für Natalie ist es, wenn sie vor anderen Menschen sprechen oder essen muss. Sie wird dann so nervös das sie starkes Herzklopfen bekommt und errötet.

Ihre Angst wird immer größer. Natalie getraut sich kaum noch, Einladungen von anderen Kindern anzunehmen, bei denen es auch Essen gibt, denn sie hat panische Angst davor, das ihr etwas herunterfallen könnte oder sie ein Getränk verschüttet – und dass dann alle über sie lachen würden. Sie wirkt sehr zurückgezogen.

Aus einem Gespräch mit ihrer Klassenlehrerin, habe ich erfahren das Natalie in der Schule sehr still sei und sich an keiner Diskussion in der Klasse beteiligt. Sie traut sich auch nicht, sich zu melden, auch wenn sie eine Antwort sicher weiß. An der Tafel fällt ihr vor Aufregung nichts ein.

Sie berichtet auch das sie in den Pausen für sich allein spielt. Natalie scheint nicht zu wissen, wie sie sich anderen Kindern anschließen könne. Außerdem klagt sie immer häufiger über Bauchschmerzen