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S_Augenarzt
S_Augenarzt,
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 726
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Hallo, ich be als Ehefrau und Mutter eine Teilzeitbesch ftigung

Kundenfrage

Hallo,
ich übe als Ehefrau und Mutter eine Teilzeitbeschäftigung aus, welche mich jedoch stark überfordert. Ich bin dem Stress und den Anforderungen nicht gewachsten. Deshalb leide ich immer wieder unter starken Depressionen, die mein Leben gravierend einschränken. Nun habe ich ein Stellenangebot, bei welchem ich viel mit körperlich und psychisch Kranken und Behinderten zu tun hätte. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mir diese Aufgabe zutraue. Die Situation, hier eine richtige Entscheidung zu treffen, überfordert mich wiederum. Auf Grund einer jetzt vorhanden Depression kann ich auch nicht klar denken. Manchmal würde ich am liebsten weglaufen und alle Probleme einfach vergessen.
Wie kann ich aus dieser schwierigen Situation gut herauskommen?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  S_Augenarzt hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,

gerne antworte ich auf Ihre Frage.
Ich verstehe, dass Sie derzeit in einer verzwickten Situation sind. Einerseits haben Sie mit sich selbst zu kämpfen, andererseits möchten Sie Ihre neue Stelle anfangen (in welcher Sie mit z.T. psychisch Kranken zu tun haben).

Sie haben eigentlich schon die richtigen Gedanken gefunden: Sie fragen sich an dieser Stelle, ob Sie sich diese Aufgabe zutrauen. Einerseits sagt man ja, man wächst mit seinen Aufgaben, das gilt aber eigentlich nur für ganz Gesunde. Andererseits fühlen Sie sich bereits jetzt allein vom Gedanken sich in diese neue Tätigkeit zu stürzen überfordert.

Hier die richtige Entscheidung zu treffen kann Ihnen niemand abnehmen!

Sie schreiben, sie haben schon Einiges versucht, unter anderem Sprechen mit Ihrem Mann, MAchen von Gedanken etc.

Haben Sie eigentlich das Naheliegendste versucht: Aufsuchen eines Psychiaters? Ich verstehe, das Sie momentan überfordert sind. Ein Psychiater wird Ihnen helfen und Depressionen - sofern vorhanden - sind absolut behandelbar. Sie müssen sich eine Depression eher als Mangel vorstellen. Wenn Sie Vitaminmangel haben müssen Sie Vitamine nehmen, wenn Sie eine Depression haben, ist es evtl. erforderlich eine medikamentöse Behandlung zu starten, die entsprechende Botenstoffe im Gehirn wider vermehrt vorkommen läßt.

Also, lange Rede kurzer Sinn. Gehen Sie uzu einem Psychiater/Psychotherapeuten oder falls Ihnen derzeit nicht möglich wenigsten zu Ihrem Hausarzt und seien Sie offen.

Ich bin sicher, dass das viele weitere Wege öffnet. Der erste Schritt ist getan, Sie haben festgestellt, dass etwas nicht stimmt...

Nun sind Sie wieder dran, in Aktion zu treten. Mit Weglaufen und Vergessen kommen Sie mit Sicherheit nicht weiter.

Bitte scheuen Sie sich nicht, sich erneut an mich zu wenden, wenn Sie noch weiter Fragestellungen haben.
Sollten Sie mit meiner Antwort zufrieden sein, bitte ich um AKZEPTIEREN.

Herzliche Grüße,

Priv.-Doz. Dr. Sven Beutelspacher