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Wolfgang Spitta
Wolfgang Spitta, Arzt für Psychiatrie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 123
Erfahrung:  Systemisch - lösungsorientierte Therapie und Beratung, Systemaufstellungen, Supervision
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Wolfgang Spitta ist jetzt online.

2008 bin ich von Hamburg in die neuen Bundesl nder gezogen,

Kundenfrage

2008 bin ich von Hamburg in die neuen Bundesländer gezogen, da mir hier eine sechsjährige Arbeitsstelle zugesagt wurde. Um meinen vierjährigen Sohn nicht einen zweifachen Umzug zuzumuten, ging ich dummerweise das Risiko ein, den Umzug durchzuführen bevor ich den 6 Jahresvertrag in der Tasche hatte - es sollte die Umsetzung einer großen Vision sein, der Professor berief sich auf ein Konzept von mir von vor 10 Jahren. Ich habe einen Studiengang aufgebaut und hatte sagenhaft schlechte Bedingungen, dennoch ist mir alles gelungen, nur war ich ziemlich am Ende mit meiner Kraft. Nach einem Jahr stehe ich arbeitslos vor der Tür. Ich hatte zwar nach vier Monaten eine neue Stelle, und ausreichend familiäre Unterstützung für den wiederholten Umzug, verfalle aber ständig in regressive Verhaltensmuster, die ich seit 20 Jahren glaubte überwunden zu haben und habe Angst, mich wieder richtig einzulassen und erfolgreich zu arbeiten. Ich lebe auf - gesundheitsschädigender Sparflamme. Ich vertraue meine Intuitionen und Visionen nicht mehr.  Welcher therapeutische Zugang erscheint hier sinnvoll?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Wolfgang Spitta hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Abend,

nach dem, was Sie schreiben kann man Sie sehr begeistern und dann scheint das Risiko zu bestehen, dass Sie sich mit vollem Einsatz reinstürzen und sich nicht genug schützen.

Ausserdem scheinen Sie enorme Kraftreserven zu haben, ich weiss aber nicht, ob Sie auch genug "tanken".

Und Sie haben sich auch schon die Antwort gegeben, was Sie zur Zeit brauchen, nämlich professionelle Unterstützung um aus dem Loch heraus zu kommen.
Nach meiner Erfahrung sind psychotherapeutische Verfahren, die den Körper mit einbeziehen schneller und wirksamer als reine "Redetherapie", wenn man unter Depressionen, Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen leidet. Und ein Gruppensetting ist da meistens hilfreicher als eine Einzeltherapie.

Was Sie auch wissen sollten ist, dass jeder Mensch ab einem bestimmten Stress- und Erschöpfungsgrad in frühere und kindlichere Muster zurückfällt. Es geht darum, wieviel Stress und Erschöpfung man aushält, bevor das passiert. Ein Ziel der Therapie sollte bei Ihnen sein, den Zeitpunkt, ab dem es zuviel wird zu spüren und entsprechend zu handeln.

Herzliche Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
1. Ich bin nicht grundsätzlich so, sondern zum ersten Mal in meiner beruflichen Karriere. Der entsprechende Prof. kannte mich schon aus Diplomzeiten und hat mich ein Jahr lang bekniet, ein Projekt aufzubauen, für welches ich schon zu Studentenzeit einen Anerkennungspreis erhalten halte. Ich hatte bislang immer brav die Posten übernommen, die sich mir angeboten hatten, auch wenn sie nicht hundertprozentg meinen Visionen entsprochen haben, Hier war es zum ersten Mal anders- ich dachte. das ist der Job für mich an dem richtigen Ort zur richtigen Zeit und ich habe alles gegeben, damit das PRojekt Wirklichkeit werden kann, nichts ahnend, dass ich nur ausgenutzt worden und dann weggeworfen worden bin. Als ich das erste Mal in diesem Zusammenhang meine Grenzen aufzeigte, wurde mir das schon sher übel genommen, aber als ich einmal da war, gab es kein Zurück mehr und ich dachte, wenn ich nun brav meine Job tue, wird man mich auf fair behandeln, aber leider gescah genau das Gegenteil.
Ich kann das alles menschlich in keiner Weie verstehen. Das Nichtverstehen können macht es mir aber so unmöglich, damit klar zu kommen und davon los zu lassen, alle Bemühungen um Mediation wurden vereitelt , alle Bitten um Gespräche abgelehnt.
Dieses Nicht Begreifen Können macht mir die Sache so unerträglich.


Experte:  Wolfgang Spitta hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Abend,

leider sind Sie kein Einzelfall im Hochschulbereich. Ich kenne wenige Bereiche, in denen so viel Bösartigkeit und Rücksichtslosigkeit herrscht wie dort.

Und ich kann gut verstehen, dass Sie sich ein klärendes Gespräch wünschen. Aber was soll der Professor sagen? "Sie sind mir egal und ich benutze Menschen so, wie ich es brauche und als Hochschullehrer kann mich keiner davon abhalten!"?

Wenn man keine Grenzne gesetzt bekommt wird man zum Schwein. Immer. Und in der Hochschule trifft das leider auf einige Professoren zu. Und ja, es ist schwer erträglich in so einer situation gewesen zu sein.

Wichtig ist, dass Sie keine Schuld bei sich suchen oder darüber nachdenken, was Sie hätten anders machen können, damit er nicht so mit Ihnen umgegangen wäre.
Wichtiger ist es, die Warnsignale zu erkennen, wenn jemand Sie ausnutzen möchte.

Herzliche Grüße

Verändert von Wolfgang Spitta am 18.09.2010 um 18:49 Uhr EST
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Danke, XXXXX XXXXX dies über die Hochschulprofessoren so deutlich aussprechen, und Ihre Übersetzung eines möglichen Gespräches finde ich auch sehr erquickend und ziemlich mit dem NAgel auf den Kopf getroffen. Interessanter Weise sind die Uni-internen Unterstützungsstrukturen auch nicht gerade hilfreich gewesen (wiss. Personalrat etc.), es ist erstaunlich, dass es da so wenig strukturinterne Regularien gibt. Eine Uni, die glänzt mit ihren Angebote in den Bereichen Mediation und Konfliktmanagement, es aber für die eigenen Leute nicht geregelt bekommt!


Nun eine letzte Frage: Ich kenne mich im Ruhrpott nicht aus, körperorientierte Therapien zu finden, ist etwa, was mit sehr viel Vertrauensvorschuss zu tun hat, wo und wie kann ich im Ruhrpott (RAUM DORTMUND-HAGEN) verlässliche Angebote finden, Internetrecherchen waren bislang nicht weiter führen?

Danke!
Experte:  Wolfgang Spitta hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag,

leider kann ich Ihnen im Pott auch keinen nennen. Allerdings haben wir in unserem Workshop auch Teilnehmer aus Oberhausen und Essen.

Sie können gerne die Workshopbeschreibung auf meiner Website anschauen. Geben Sie meinen Namen bei Google ein

Herzliche Grüße

Verändert von Wolfgang Spitta am 19.09.2010 um 15:43 Uhr EST
Wolfgang Spitta und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Herr Spitta,


ich hänge doch noch eine Frage dran, nachdem ich mir Ihre Homepage angesehen habe: Eine meiner Überlegungen war auch, auf Grund der Erfahrungen langfristig vollkommen aus dem Hochschulbetrieb auszusteigen, derzeit könnte ich mir aus familiärer und finanzieller Sicht auch endlich eine angemessene Weiterbidlung leisten und habe schon -häufiger auch vor diesen Erfahrungen - über etwas in RIchtung Organisationsberatung nachgedacht, wäre es denkbar, mich darüber auch von Ihnenberaten zu lassen?

Herzlichst

Experte:  Wolfgang Spitta hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Abend,

ja, klar. Mindestens kann ich Ihnen helfen, die Richtung zu finden, die zu Ihnen passt.

Übrigens haben Sie völlig recht, was die "unterschiedlichen Erfahrungsqualitäten", aber die Website ist sehr günstig und therapeuten.de sorgt für hohe Sichtbarkeit bei google ;-)

Herzliche Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Das klingt überzeugend, wie könnte das konkret am besten aussehen?

Experte:  Wolfgang Spitta hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Abend,

ich schlage vor, das wir telefonieren und im direkten Gespräch klären, wie das aussehen könnte.
Meine Kontaktdaten stehen ja auf meiner Website.
Sie können mir auch Ihre Kontaktdaten per Email zukommen lassen und mir schreiben, wann ich Sie gut erreichen kann.

Herzliche Grüße