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Verhaltenstherapeut
Verhaltenstherapeut, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Arzt und Psychotherapeut
28345046
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Verhaltenstherapeut ist jetzt online.

guten abend, zu ihrer letzten antwort,das abe ich nicht verstanden,also

Kundenfrage

guten abend,
zu ihrer letzten antwort,das abe ich nicht verstanden,also inhaltlich.
ich möchte doch einfach wissen ob ich psyichisch krank bin und in der richtung mich konzentrieren soll?ich habe per e mail bei psychologen.de eine psychologen angeschrieben und meine beschwerden wie bei ihnen geschildert.daraufhin hat sie mir mit diesem text geantwortet.ich wollte wissen was sie dazu sagen:
Dipl. Psych. & Theol. Luise Ellenberger
Praxis für Beratung und Therapie
www.luise-ellenberger.de
Beraterin über „Psychologe.de“



Düsseldorf, 14. 9. 2010
Liebe Frau/ lieber Herr Onur,

Zunächst einmal möchte ich mich für Ihre Anfrage und Ihr Vertrauen, das Sie in mich unbekannterweise setzen, bedanken.

Nun zu Ihren Symptomen, die Sie aufgelistet haben:
Es könnte sein, daß eine Krankheit, die hauptsächlich organischen Ursprungs ist, nicht diagnostiziert werden konnte, bis jetzt: Sind sie schon bei einem endokrinologischen Facharzt gewesen (>>> zur Untersuchung von Hypophyse, Schilddrüse, ...andere Drüsen) und bei eine internistischen Facharzt? Schwindel, Kopfschmerzen etc....könnten evtl. auch auf einen (gutartigen) Tumor, eine Entzündung, einen viralen Infekt abgeklärt werden müssen. Oder: manchmal können auch eingeklemmte Halsnerven, Bandscheibenvorfälle u.a. derartige Symptome hervorrufen. Auch gute Orthopäden können sich mal irren, deshalb sollten Sie vielleicht eine zweite Beurteilung einholen.
Lassen Sie sich nicht vorschnell in die psychosomatische Schiene hineindrängen! Denn derlei Fehldiagnosen (von Ärzten, die sich lediglich sonst nicht weiterhelfen wussten) haben schon verhindert, daß schwere, ernste Erkrankungen frühzeitig entdeckt werden konnten.

Es ist natürlich darüber hinaus auch unter Umständen möglich, daß Sie bestimmte Symptome durch dauerhaft falsche Ernährung, Ausgesetzt sein von Umweltgiften (auch künstlichen Lebensmittelstoffen), chronischer Schlafmangel, mangelnde Bewegung und sportliche Betätigung verschlimmern können.

Nun haben Sie sich allerdings an ein Portal von Psychologen und Psychologinnen gewandt. Heißt das, daß Sie selbst vermuten, Ihre Symptome könnten doch zumindest psychosomatisch mit bedingt sein? Zu viel Dauerstress macht krank: Burnout, Magengeschwüre u.a. stehen klassisch hierfür. Aber die Symptome, die Sie genannt haben, klingen eher zuerst nicht nach typischen psychosomatischen Beschwerden. Trotzdem: auch einen guten Neurologen oder Psychiater einzuschalten, kann nicht schaden.


Abzuklären wäre auch u.U. Bei Ihnen:
Somatoformer Schwindel
Der somatoforme Schwindel macht einen großen Anteil der komplexen Schwindelsyndrome aus. Im Krankheitsverlauf zeigen Patienten mit komplexen somatoformen Schwindelerkrankungen auch nach mehreren Jahren in etwa 70% noch Schwindelsymptome und eine stärkere Beeinträchtigung ihrer beruflichen und Alltagsaktivitäten als Patienten mit organischen Schwindelerkrankungen (Furmann u. Jacob 1997, Yardley et al. 2000, Eckhardt-Henn et al. 2003, Jacob et al. 2004, Best et al. 2006, Eckhardt-Henn et al. 2008). Die häufigsten zugrunde liegenden psychischen Störungsbilder sind Angststörungen, phobische, depressive sowie dissoziative und somatoforme (ICD 10:F45) Störungen.
Der somatoforme Schwindel tritt zunächst scheinbar ohne psychopathologische Symptomatik auf und führt die Patienten in der Regel zuerst zu einem HNO-Arzt, Neurologen oder Internisten. Die Patienten schildern häufiger Schwank- oder diffusen Schwindel (Benommenheitsgefühl, Leeregefühl im Kopf, Unsicherheit beim Gehen, Gefühl zu kippen), aber auch Drehschwindel mit vegetativen Begleitsymptomen und Brechreiz werden beschrieben. Je nach zugrunde liegender psychischer Erkrankung (s. o.) sind weitere Symptome wie Antriebs- und Konzentrationsstörungen, Leistungsabfall, subjektiv empfundene Einschränkungen der Berufs- und Alltagsaktivitäten, vegetative Symptome, die die Schwindelsymptome begleiten (Herzrasen, Übelkeit, Schweißausbrüche, Luftnot, Erstickungsangst, Appetitmangel und Gewichtsverlust), Störungen von Affekt- und Stimmungslage, Schlafstörungen und Angstsymptome vorhanden. Typischerweise werden all diese Symptome aber von den Patienten als reaktive, d. h. durch den Schwindel ausgelöste und bedingte Symptome erlebt und geschildert. Konflikt- und Belastungssituationen, die als Auslöser der Schwindelerkrankung fungieren können, werden selten spontan berichtet und sind den Patienten meist zunächst nicht bewusst. Das erschwert die Diagnose.
Die Behandlung richtet sich nach dem klinischen Bild. Es sollte eine Psychotherapie eingeleitet werden. Hier sind sowohl psychodynamische als auch verhaltenstherapeutische Verfahren wirksam; die Indikation richtet sich nach dem klinischen Befund und der zugrunde liegenden Konflikt- oder Belastungssituation. Bei kurzer Dauer und leichter Ausprägung kann eine fokussierte ambulante Therapie bereits sehr erfolgreich sein. Je nach zugrunde liegender Konfliktsituation ist ein längerfristiges (z. B. tiefenpsychologisch fundiertes o
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich kann der Aussage der Psychologin voll und ganz zustimmen. Nur wird es irgendwie kaum weitergehen, wenn sie sich rückversichern wollen und nicht in eine Entscheidungsphase kommen.

Ich würde immer eine körperliche Ursache vorher ausschliessen, denke aber : Sie haben einen somatoformen Schwindel. So wie die Kollegin es sehr treffend beschreibt.

Die Orientierung sollte also in Richtung Psychotherapie gehen. Entweder zu einem Arzt (Facharzt für Psychotherapeutische Medizin) oder eben eine Psychologin / Psychologe.
Verhaltenstherapeut und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
ich danke XXXXX XXXXX ganzen herzen.......
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 7 Jahren.
Gerne geschehen. Einen schönen Abend noch !