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Kategorie: Psychiatrie
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Ich bin 18 Jahre, Einzelkind und mein Vater kommt immer nur

Kundenfrage

Ich bin 18 Jahre, Einzelkind und mein Vater kommt immer nur am Wochenende von der Arbeit heim. Es geht um meine Mutter. Sie wohnt die meiste Zeit allein in unserer Wohnung, da sie nicht arbeitet und ich meistens nicht zuhause bin, wegen Freunden, Schule und Nebenjob.
Schon früher war meine Mutter meiner Meinung nach einige Jahre lang alkoholabhängig, aber ich war zu jung, um wirklich davon eine Ahnung zu haben. Oft war sie wochenlang tagsüber schwer betrunken und dann gab es wieder Zeiten in denen sie monatelang nicht einen Tropfen getrunken hat. Aber irgendwann gab es immer wieder den Zeitpunkt, als es wieder angefangen hat. Dann war sie einige Jahre normal, hat auf Feiern bisschen was getrunken, aber nie so wie es früher der Fall war. Seit diesem Jahr hat es wieder bei ihr angefangen, dass sie tagsüber betrunken ist, das war jetzt schon 4 Mal der Fall.
Letztens bei einem Streit hat sie gemeint, dass sie sich umbringen wird, wenn ich mal ausziehe. Ich mache nächstes Jahr mein Abitur und möchte gerne weiter weg ziehen, um mal was Neues kennenzulernen.
Bin eben von der Schule heimgekommen, und sie war wieder betrunken. Hab zu ihr gesagt, dass das Fass jetzt übergelaufen ist und es so nicht weitergehen kann. Hoffe Sie können mir vielleicht Tipps geben, was ich jetzt tun könnte?
Wäre sehr dankbar!
Liebe Grüße J.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dachsberg hat geantwortet vor 7 Jahren.

Hallo und guten Abend,

 

danke für Ihre Frage.

 

Ihre Mutter braucht dringend fremde Hilfe, da sie alleine überfordert ist.

 

Ihre Aufgabe wäre jetzt, einen Verbündeten zu finden, dem Ihre Mutter vertraut. Zusammen müßten Sie dann nach Therapiemöglichkeiten suchen, zu Beginn wäre eventuell eine kurzfristige Kur in einer entsprechenden Einrichtung nicht schlecht.

 

Sprechen Sie Ihren Hausarzt an und versuchen Sie hier etwas in die Wege zu leiten.

Sie als Kind haben in der Regel nicht genügend Autorität, um echte Änderungen durchzusetzen.

 

Vielleicht bekommen Sie ja auch dann Unterstützung von Ihrem Vater.

 

Sie sind jedenfalls nicht "schuld" an der Erkrankung Ihrer Mutter und brauchen sich auch keine Vorwürfe gefallen lassen.

 

Ich wünsche Ihnen allen eine baldige Lösung. Wenn ich Ihnen helfen konnte, bitte "akzeptieren". Danke XXXXX XXXXX Gruß.