So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dachsberg.
Dachsberg
Dachsberg,
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1081
50673792
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
Dachsberg ist jetzt online.

Guten Tag, ich bin 65 Jahre, weiblich, lebe allein, habe eine

Kundenfrage

Guten Tag,
ich bin 65 Jahre, weiblich, lebe allein, habe eine Minirente und komme mit dieser Altersgrenze nicht zurecht. Ich habe drei Kinder, zu denen zu meinem Leidwesen kein Kontakt mehr besteht. Eigentlich bin ich ein temperamentvoller, dynamischer Mensch, der sich überhaupt noch nicht alt fühlt, kann dies aber nicht ausleben, weil ich seit ca. 5 Jahren vermehrt eine schmerzhafte Polyarthrose (Hüfte, Füße, Hände, auch Schultern, HWS, BWS, LWS) habe, die mich bei allen Bewegungen hemmt. Es muss aber auch ein entzündlicher Faktor dabei sein, da meine Beschwerden anfallsweise kommen und gehen. In den Laborbefunden zeigt sich das aber nicht. Leider habe ich das Gefühl, dass ich nicht richtig, sprich: nur symptomatisch und sehr oberflächlich behandelt werde. Aufwendigere Diagnosen, wie z.B. MRT der Füße zur genauen Abklärung der Arthrose werden nicht erwogen. Zwei Rheumatologen, die ich unabhängig voneinander konsultiert habe, kommen zu unterschiedlichen Diagnosen. Der eine meint, ich hätte eine Kollagenose und M.Bechterew, der andere, ich hätte Fibromyalgie. Da ich kein Privatpatient bin, habe ich monatelange Wartezeiten trotz Schmerzen. Manchmal fühle ich mich ausgesprochen müde und antriebslos, obwohl ich ein geistig und kulturell interessierter Mensch bin und ein interessantes Hobby im literarischen Bereich habe. Ich würde mir auch wünschen, wieder berufstätig zu sein. Sitzende Tätigkeiten z.B. am Bildschirm kann ich ohne weiteres ausfüllen. Dazu kommt, dass ich mich sehr allein fühle, es aber mangels Gelegenheit nicht schaffe, die für mich richtigen Kontakte zu knüpfen. Ich fühle mich aufs Abstellgleis gestellt und sehe für meine Zukunft keine positiven Perspektiven mehr.

Ich lebe in Bochum und da wir hier eine große Universität haben und ich ja nun zu den Senioren gehöre, interessiert es mich, ob es nicht Studien zur Gesunderhaltung und Gesundung durch ganzheitliche Therapien und geeignete Trainings im gerontologischen Bereich gibt, die meine körperliche Fitness wieder steigern können, so dass ich ohne Schmerzen Treppen auf und ab steigen und mehrere Kilometer zu Fuß gehen kann und ich wieder eine Perspektive bekomme, die mir das Leben wieder lebenswert erscheinen lässt.
Auf eine informative Antwort freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen

RN

Meine e-mail-Adresse [email protected]
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Dachsberg hat geantwortet vor 7 Jahren.

Guten Abend,

 

die besten und aktuellsten Informationen finden Sie hier:

 

E-Mail:

bv(at)rheuma-liga.de
WWW: http://www.rheuma-liga.de

 

Sie sollten sich täglich ein kleines Gymnastikprogramm selbst zusammenstellen und sich selbst eine kleine Belohnung in Aussicht stellen.

 

Wenn Sie es schaffen, einen kleinen Spaziergang zu bewerkstelligen, wie wäre ein kleiner Hund als Mitbewohner? Auch dies schafft täglich neue Kontakte...

 

Sie könnten auch freiberuflich für eine Zeitung tätig sein...

 

Grundsätzlich sollten Sie noch einmal nach einem passenden Hausarzt suchen, der Sie medizinisch entsprechend Ihren Bedürfnissen behandeln kann.

 

Sollten Ihnen diese Ideen hilfreich sein, bitte mit "akzeptieren" honorieren.

 

Freundlichen Gruß.