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Verhaltenstherapeut
Verhaltenstherapeut, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Arzt und Psychotherapeut
28345046
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Verhaltenstherapeut ist jetzt online.

ist einem zu helfen, wenn man das k rpergef hl und das denken

Kundenfrage

ist einem zu helfen, wenn man das körpergefühl und das denken verloren hat?ein anderes erleben und empfindem beim wasserlassen und stuhlgang,haarausfall hat und man das leben alleine nicht mehr meistern kann und auf hilfe angewiesen ist? ich habe adhs mit depressionen und einer persönlichkeitsstörung.bin seit meinem 14. lebensjahr diabetikerin habe eine starke kurzsichtigkeit und komme aus einem leider unglücklichen elternhaus. mein vater hat als ich elf jahre alt war einen suizid versucht( er ist manisch depressiv uind bekommt lithium) und mein älterer bruder hat sich 1996 das leben genommen weil er vermutlich kein pflegefall werden wollte.mein jüngerer bruder hat adhs und kann damit leben. ich bin 36 jahre alt war auch in der psychiatrie aber da ging es mir noch viel schlechter.ich bin sehr am ende, weil ich angst habe, dass ich nun bzgl. der adhs depressions und persönlichkeitsstörung geistig und seelisch behindert bin.zu meiner mutter habe ich auch ein gestörtes verhältnis, weil sie mich immer bestimmt hat.
Ich habe angst verrückt zu sein.spannungsgefühle im körper und unterleib.fühle mich lebensunfähig, da mein körper und meine gefühle ausgetreten sind.habe seit 8 wochen keinen schlaf gefunden und befriedige mich zum spannungsabbau sehr oft selber.ich habe auch eine sozialstörung, da ich kaum reden kann.jeder tag ist für mich ein grosser kampf.ich möchte nicht als pflegefall enden.weiss aber nicht was man dagegen tun kann.ich fühle mich so kraftlos.wie ist einem da noch zu helfen?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Abend !
Ich arbeite selber mit Erwachsenen mit ADHS und stelle dabei fest, dass sehr häufig eben eher sekundäre Traumatisierungen und auch Entfremdungserleben durch Irritationen/ Gewalt oder ein fehlendes stabiles Lebensumfeld bestehen. Das erzeugt eine Art "Alarmzustand", der dann eine herkömmliche ADHS-Therapie allein mit Medikamenten oder einer üblichen Psychotherapie verunmöglicht

Besonders übel daran ist, dass sich dann emotionale Erlebnisse nicht richtig verarbeiten, sondern nach Traumaregeln noch quasi im Kopf rumspuken. Man muss dann unglaublich viel Energie aufwenden, um allein damit klar zu kommen bzw. diese Emotionen zu unterdrücken. Dann noch positive Gefühle zu erleben, geht nur bei extensiven Dingen.

Ich selber arbeite gegen das Spannungsgefühl mit Vorstellungsübungen bzw. Traumatherapie. Versuchen Sie mal eine Übung "Innerer Raum", die sie auf www.emoflex.de finden. Das sind mögliche Ansätze, die man selber anwenden kann und die bei ein wenig kreativer Mitwirkung schnell und effektiv wirken. Meistens ist aber tatsächlich eine gründlichere Aufarbeitung notwendig.

Die herkömmliche Psychiatrie bringt wenig bis überhaupt nichts. Gerade auch weil die Spannungen dort sehr hoch sind und sie vermutlich die Gefühle und Irritationen der anderen mitbekommen, ohne damit umgehen zu können.

Ein Betreuer muss übrigens keine schlimme Sache, sondern durchaus eine Hilfe für ADHSler sein. Wichtiger wäre aber : Die richtige Behandlung.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
ja aber ich denke es ist zu spät für mich.und was ist die richtige behandlung?ohne eine andere person kann und trau ich mich nicht aus dem haus weil ich dann denke man sieht mir an dass ich krank bin.ich denke da hätte man eher ansetzen müssen, da wo ich noch selbständig für mich sorgen konnte, oder?was raten sie mir dennn nun konkret?
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 7 Jahren.
zu spät ist es fast nie. Die Grundeinstellung muss sein : Jetzt voran gehen und die richtigen Schritte gehen.

Meine Vorgehensweise wäre :
1. Sich an einen Arzt mit Kompetenz im Bereich Psychiatrie und ADHS wenden (ggf. über die Selbsthilfegruppen wie www.adhs-deutschland.de)
2. Schauen, wie man ambulant oder statinär Unterstützung erhalten kann. Für eine stationäre Behandlung würde ich mal unverschämt "meine" Abteilung empfehlen (Klinik Lüneburger Heide, Bad Bevensen). Dazu wäre ein Antrag auf medizinische REhabilationsleistungen durch einen Arzt erforderlich. Da dies schwierig werden könnte (mit Kostenträgern etc) wäre
3. ggf. doch ein Gesetzlicher Betreuer oder aber eine Ambulante Unterstützung durch einen Sozialarbeiter / Ambulante Betreuung oder eine lokale Beratungsstelle erforderlich.
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 7 Jahren.
Hallo ! Sie haben immer noch nicht meine Antwort gelesen.