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Verhaltenstherapeut
Verhaltenstherapeut, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Arzt und Psychotherapeut
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Verhaltenstherapeut ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr/Frau Doktor ich nehme seit vielen Monaten

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr/Frau Doktor
ich nehme seit vielen Monaten Trvilor 75 mg.Es ging damit immer recht gut.
Vor ca 6 Wochen hatte ich einen Verkehrsunfall. Seit 3 Wochen fühle uich mich sehr schlecht; unwohl und sehr weinerlich.Seit 1 Woche habe ich die Dosierung um 37,5 mg
erhöht. Bis jetzt ohne Positive Wirkung. Soll ich noch zuwarten oder eine Erhöhung auf insgesamt 150mg vornehmen.
Mit Freundlichen Grüßen
Horst Bernard
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend !

Eine Dosierung von 75 mg ist sowieso eine sehr niedrige "Einstiegsdosis". Auch 150 mg (Retard?) wären noch prima im unteren therapeutischen Bereich, so dass sie diese Dosierung mit guter Aussicht auf Erfolg und ohne Angst vor Nebenwirkungen einer Überdosierung nehmen können.

Es ist nur zu hinterfragen, ob nun der Verkehrsunfall über die Verunsicherung hinaus eine Auswirkung auf ihre Psyche hatte bzw. hat. Gerade bei Vorliegen von Angststörungen kann so ein Ereignis das Alarmsystem des Gehirns aktivieren und für zusätzlichen Stress sorgen. Ähnliche wie im Radio vielleicht ein Radiomoderator mal den Verkehrsnachrichtenknopf nicht ausstellt, werden dann über eine Zeit alle Ereignisse als Alarm und Gefahr übermittelt. Hier kann die Dosiserhöhung, ggf aber auch kurzzeitig eine angstlösende Medikation helfen.

Gute Besserung
Verhaltenstherapeut und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo Herr/Frau Doktor;
Ich habe vor zweieinhalb Wochen von 75 mg aug 150 mg Trevilor erhöht.
Von einer Aufhellung spüre ich leider noch nichts.Ich bin nach wie vor täglich mehrfach weinerlich, unwohl.
Was ist Ihre Empfehlung : Zuwarten, Erhöhen oder Medikamentenwechsel ?

mfG. H.B.
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 6 Jahren.
Die Empfehlung wäre erhöhen auf 225 mg (maximal 300 mg). Wenn das nicht hilft und Psychotherapie eben auch nicht, wäre ein Präparatewechsel zu überlegen.

Ich selber würde sie vermutlich auch zusätzlich nicht-medikamentös behandeln und versuchen, ihre "Depression" über innere Bilder (Imaginationsverfahren) zu verändern (siehe auch www.emoflex.de). Das ist aber ganz sicher derzeit kein etabliertes Verfahren. Erstmal sollte man also bei der "Schulpsychiatrie" bleiben. Danach wäre die Dosis von Venlafaxin immer noch recht niedrig und eine Erhöhung zu rechtfertigen. Gerade bei höheren Dosierungen tritt der antidepressive Effekt ein.

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