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Verhaltenstherapeut
Verhaltenstherapeut, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Arzt und Psychotherapeut
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Verhaltenstherapeut ist jetzt online.

Ich habe einen Psychiater, der seit zwei Jahren vergeblich

Kundenfrage

Ich habe einen Psychiater, der seit zwei Jahren vergeblich versucht mir über eine soziale Phobie mittels der "Empirie-Theorie" - sprich Konfrontation mit entsprechenden Situationen - hinwegzuhelfen und regelmässig das Gegenteil erreicht als er erreichen will. Meine Frage, was kann ich tun, um das zerstörte Vertrauen zu diesem Arzt wieder aufzubauen?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Abend !

Eigentlich müsste ich jetzt schreiben : Seien sie brav und trauen sie ihrem Psychiater.

Aber vielleicht stimmt ja auch ihre innere Intuition und die Methode ist schlicht unpassend für sie ? Ich bin selber Verhaltenstherapeut und insofern auch Anhänger der Konfrontationstherapie im Rahmen einer Verhaltenstherapie. Aber sie wirkt eben nicht immer. In diesen Fällen ist es häufig so, dass es sich um sehr sensible bzw. "reizoffene" Menschen handelt, die quasi die Gefühle und Stimmungen der anderen Menschen wie emotionalen Sondermüll oder Lärm empfinden. Häufig erfühlen sie aber auch weit deutlicher als andere, wie es diesen Menschen geht. Die Diskrepanz zwischen dem was diese Menschen sagen und was man selber fühlt erzeugt eine Spannung, die dann als Angst wahrgenommen wird.

Wenn man 2 Jahre Therapie bei einem Therapeuten ohne Effekt hinter sich hat, könnte es mal Zeit für einen Paradigmenwechsel / Therapeutenwechsel sein.
Verhaltenstherapeut und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Danke für die Antwort, aber was verstehen Sie bitte unter einen Paradigmenwechsel?
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 7 Jahren.
Damit meine ich entweder ein Wechsel der Therapierichtung, also z.b. zu einer tiefenpsychologischen Behandlung.

Ich selber würde sie "anders" behandeln indem ich Gefühle und Ängste in Bilder übersetze und dann quasi in wachen Traumphasen (d.h. mir Augenbewegungen bzw Rechts-Links-Stimulationen) diese Ängste verarbeite. Das ist aber ein Verfahren, das es so nicht allgemein gibt (siehe auch www.emoflex.de).

Typisch ist halt, dass es bei hochsensiblen Menschen eher zu einem Auseinanderdriften von Gefühl und Bewertung kommt. Asynchrone Gefühle verursachen dann Spannungen bzw. eben Angst, weil man sich und seiner Wahrnehmung der sozialen Umwelt nicht mehr trauen kann. Hier versuche ich Beruhigung rein zu bekommen, beispielsweise durch folgende Übung