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Verhaltenstherapeut
Verhaltenstherapeut, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Arzt und Psychotherapeut
28345046
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Verhaltenstherapeut ist jetzt online.

Sie haben mir bez glich meiner Mutter (67) empfohlen, sie davon

Kundenfrage

Sie haben mir bezüglich meiner Mutter (67) empfohlen, sie davon zu überzeugen, sicherheitshalber einen Hausarzt aufzusuchen. Was ist, wenn sich meine Mutter nun weigert? Habe ich dann das Recht, den Hausarzt zu informieren, auch gegen ihren Willen?
Mein Mutter hat schon mal Psychopharmaka verschrieben bekommen und diese selbst abgesetzt, weil sie dadurch so müde wurde. Außerdem hat sie dann den Hausarzt gewechselt, weil sie nun mit diesem nicht mehr einverstanden war ("Er hätte sie dumm angeredet") Damals war die Diagnose manisch-depressiv. Ich finde sie wirkt derzeit neben anderen seltsamen Aktionen sehr depressiv. Eine sichtbare selbst- oder fremdgefährdung kann ich jedoch nicht erkennen
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Leider ist es so, dass ihre Mutter das Recht hat, sich zu weigern. Auch wenn dieses krankheitsbedingt "falsch" ist bzw. eine Psychose eben ihre Urteilsfähigkeit behindert oder aufhebt. Dafür spricht ja eine Menge.

Andererseits finde ich es auch o.K. und ihr gutes Recht, den Hausarzt zu informieren. Eine weitere - allerdings eher theoretische - Anlaufstelle wäre der sozialpsychiatrische Dienst am Gesundheitsamt. Dort arbeiten Kolleginnen und Kollegen, die quasi ein übergeordnetes Auge auf die Patienten werfen, die aufgrund einer psychischen Störung Hilfe nicht annehmen können oder wollen. Hier wird beurteilt, ob eine Eigen- oder Fremdgefährdung besteht, manchmal werden dafür die Betroffenen auch in der Wohnung aufgesucht.

Letztlich wird es aber schwer sein, ihre Mutter zu ihrem Glück zu zwingen. Für die Einrichtung eines Betreuungsbeschlusses sehe ich noch nicht die Grundlagen als gegeben an. Eine Medikation wird sie ablehnen (und letztlich müsste man ihr wohl eher ein Depotpräparat geben). Also eine schwierige , aber leider auch alltägliche Situation.
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 6 Jahren.
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