So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Verhaltensthera...
Verhaltenstherapeut
Verhaltenstherapeut, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Arzt und Psychotherapeut
28345046
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
Verhaltenstherapeut ist jetzt online.

Guten Abend,ich nehme seit 3 Jahren Prothazin 25 mg,am Anfang

Kundenfrage

Guten Abend,ich nehme seit 3 Jahren Prothazin 25 mg,am Anfang 3 Tabl am Tag,ca 1 Jahr lang,in den letzten beiden Jahren immer gelegentlich,aber auch bis zu 2 Stück am Tag,seit einem halben Jahr allerdings nur noch 1 Stück ,manche Tage keine oder auch nur ne halbe,jetzt habe ich gelesen das Prothazin gefährlich sein können und Herzkrank machen,ich habe seit 3 Jahren regelmäßig ein Ekg machen lassen,da ich so etwas wie eine Herzneurose habe und ständig denke ich sterbe an einem Herzinfarkt,bekomme auch immer diese Symptome eines Infarktes,bitte um Antwort wegen der Länge der Einnahme von Prothazin,danke
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Abend !

Prothazin (oder Promethazin) ist ein ausgesprochen lang bewährtes Medikament mit extrem hoher therapeutischer Sicherheit. Als Antihistaminikum hat es eine beruhigende Wirkung ohne die sonst üblichen Probleme von müde machenden Neuroleptika oder gar Benzodiazepinen. Die von Ihnen jetzt gewählte Dosierung ist ausgesprochen niedrig und sinnvoll.

Nun wissen Sie, dass jedes Medikament auch unerwünschte Nebenwirkungen haben kann. Beim Prothazin besteht ein sehr geringes, aber eben doch vorhandendes, Risiko für Herzrhythmusprobleme. Diese sind sehr selten und eher bei einem vorgeschädigten Herzen unter der Medikation zu erwarten. Im Vergleich zu anderen Medikamenten ist dieses Risiko extrem niedig. Durchblutungsstörungen wie bei einem Herzinfarkt oder eine Schädigung des Herzens erfolgt unter der Medikation ganz sicher nicht. Dies bezieht sich auch und gerade bei einer Langzeiteinnahme.
Hier reichen schlicht gelegentliche übliche EKG-Kontrollen, die bei ihnen ganz sicher bei ihnen in halbjährlichen Abständen ja auch erfolgen.

Vielmehr ist es ein wirklich sinnvolles Medikament in Hinblick auf ihre Herzneurose. Sicher wäre aber eine begleitende Psychotherapie zur Bearbeitung ihrer Ängste zielführend.

Keine Sorge : Sie werden auch weiterhin das Medikament ohne Grund zur Sorge einnehmen können.
Verhaltenstherapeut und weitere Experten für Psychiatrie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
danke für die schnelle Antwort,da bin ich ja beruhigt,zumindestens bis zu meinem nächsten Herz symptomen,eine Frage hätte ich noch,in den letzen Tgaen habe ich schwindel attacken,aber meist nur im Liegen wenn ich meinen Kopf nach rechts drehe,oder wenn ich danach aufstehe,auch bei Überkopf arbeiten,dann denke ich das mir die Augen drehen und ich muss Sie schließen,im stehen oder bei der Überkopfarbeit ist es nicht so schlimm wie im liegen.kann das ein neues Symptom sein oder was schlimmeres????muss dazu sagen ich habe keine anderen Beschwerden wie Fieber,Muskellähmung,Sprachfehler,einseitige Lähmung des Körpers,oder ähnliches!Danke für Ihre Antwort
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 7 Jahren.
Nun ja. Das kann viele Ursachen haben, die überwiegend harmlos sind. Wenn es anhaltend und durch Kopfbewegungen provozierbar bleibt, kann es sich um einen sog. vertebrogenen Schwindel handeln. Wichtig ist aber, dass man auch "objektive" Zeichen des Schwindels in Form eines sog. Nystagmus = Augenflattern sieht.

Sonst ist Schwindel - gerade bei Angstpatienten - eben ein sehr sehr häufiges psychisches Symptom der Angst. Schlimm ist das nicht, aber eben lästig.