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Verhaltenstherapeut
Verhaltenstherapeut, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Arzt und Psychotherapeut
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Verhaltenstherapeut ist jetzt online.

Was mache ich bei Angst und Panikattacken. Tabletten hab ich

Kundenfrage

Was mache ich bei Angst und Panikattacken. Tabletten hab ich von meinen Hausarzt erhalten.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag !

Einige Nachfragen :
1. Welche Tabletten hat ihr Hausarzt ihnen empfohlen bzw. verordnet ?
2. Welche Form der (Psycho-Therapie) haben sie wie lange gemacht ? War es eine Verhaltenstherapie mit Expositionsübungen oder eher eine Gesprächstherapie?
3. Wie lange besteht ihre Angststörung schon ?

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Diazepam 10 mg und es war mehr eine Gesprächstherapie , mit vereinzelten Situationsübungen wie Fahrstuhl fahren, die Angststörung besteht immer noch aber nicht mer so extrem. Meine Frage wie komme ich von den Tabletten los. Auf Arbeit hatte ich noch keine Panikattacke nur in vereinzelten Situationen, wie z. B. Stau auf der Autobahn
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 7 Jahren.
Wenn Sie Diazepam länger als 10 Tage (oder höchstens 3 Wochen) eingenommen haben, mag es ja noch gehen. Sonst suchen sie sich bitte einen neuen Hausarzt und einen Facharzt für Psychiatrie. Es stellt auf jeden Fall KEINE Behandlung ihrer Angstproblematik dar.

Das GEHT GAR NICHT als Behandlung !!!!! Natürlich können sie unter dieser Medikation auch nicht Autofahren (nur weil sie das Thema Stau auf der Autobahn erwähnen)

Diazepam wirkt zwar kurzfristig angstlösend, wird sie aber einerseits in eine schwere Abhängigkeitsproblematik führen, andererseits weitet sich letztlich die Angststörung nur noch weiter aus. Zudem schränkt es die Reaktionsfähigkeit ein

Ich verstehe nicht, wie ein Arzt heute noch dieses Medikament bei Angststörungen überhaupt verordnet. Daher würde ich empfehlen, dass sie sich an einen Facharzt für Psychiatrie / Psychotherapeutische Medizin wenden. Dieser wird mit Ihnen einen Behandlungsplan entwickeln. Sollte dies ambulant nicht ausreichend möglich sein (bzw. ggf. erstmal eine Entgiftung vom Diazepam erforderlich sein), wäre auch eine stationäre Behandlung bzw. eine psychosomatische Rehabilitationsklinik mit Angstschwerpunkt (z.B. in Roseneck in Prien am Chiemsee oder Bad Bramstedt)zu empfehen.