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Verhaltenstherapeut
Verhaltenstherapeut, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Arzt und Psychotherapeut
28345046
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Verhaltenstherapeut ist jetzt online.

Sehr geehrte rzteschaft! Ich bin 41 Jahre alt. Im Alter von

Kundenfrage

Sehr geehrte Ärzteschaft!
Ich bin 41 Jahre alt. Im Alter von 13 Jahren kam bei mir das Problem auf, dass sich meine Gedanken auf meine Mundstellung (ist der Mund geöffnet oder geschlossen) zentrierten. Hieraus folgte jedoch kein weiterer Gedankeninhalt wie "der Mund muss die oder die Stellung haben". Diese Gedanken waren jedoch hintergründig wie eine Kontrolle im Hintergrund, d.h. sie blockierte mich nicht in der Wahrnehmung äußerer Einflüsse. Sie beeinflussten mich jedoch insoweit negativ, da man die Gedanken/den Gedanken nicht auf Dauer loswürde. Aufgrund des Alters konnte ich durch zahlreiche Ablenkungen im Alltag, den Gedanken zeitlich abschütteln. Er war jedoch täglich mehr oder minder stark ausgeprägt. Aus der Erinnerung heraus verflüchtigte sich dieser Gedanke XXXXX XXXXX Jahren und kam interessanterweise erst wieder im Jahre 2005 zum Vorschein. Die schlimmste Zeit meines Lebens Trennung von meiner Ehefrau und angehende Ehescheidung hatte ich da schon hinter mir, ansonsten ergaben sich keine Besonderheiten in meinem Leben. 2005 machte ich das Gleiche durch jedoch von der Konzentration her nur von April bis Oktober, der Auslöser war auch keine besondere Situation es war ein Freitag Abend ich kam von einer auswärtigen Fortbildung zurück und hatte meine Tochter bei mir (Betreuung der Tochter hier schon getrennt). Nachdem ich den Gedanken wieder abschütteln konnte, kam er nun schon wieder. Zwischenzeitlich bin ich aber bereits wieder glücklich verheiratet und habe einen 10Monate alten Sohn. Der Gedanke XXXXX XXXXX in meiner Grundfröhlichkeit und den Gedanken ich werde ihn nicht loswerden, was mich durch die Negativeinstellung natürlich erst recht hier verharren lässt. Er ging bis dato jedoch nicht so weit, dass es in Depression oder Eigengefährdung einmündete. Ich selbst würde mich als introvertierter Mensch bezeichnen, ohne Eigenbrödler zu sein, ich bin auch nicht gerade unbeliebt in meiner Dienstgruppe. Von meiner Ehefrau weiß ich dass ich so gut wie gar nicht mit Konflikten umgehen kann (Rückzugsverhalten/schnelles Aufgeben), wobei ich so von meinen Eltern erzogen wurde ("Heile-Welt-Mentalität". Zu erwähnen wäre noch, dass meine Tante, Schwester der Mutter die Hälfte ihres Lebens unter Schizophrenie litt. Mir wäre nun ganz arg wichtig, dass mein psychisches Krankenbild einen Namen erhält, damit ich mit dem Namen bzw. Diagnose mich therapeutisch behandeln lassen kann, da ich den Eindruck habe, dass man beim Verhaltenstherapeuten erst sprichwörtlich mit Suizidgedanken vorstellig werden darf, sonst weiß der nicht was er machen soll. Ich wäre um konkrete Antwort sehr verbunden.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !
Ihr Problem ist - nach meiner Erfahrung - schlecht mit den herkömmlichen psychiatrischen "Diagnosen" zu beschreiben. Man könnte ihnen sowas wie eine "Zwangsstörung" oder aber eine Anpassungsstörung mit gemischten Merkmalen "andichten".
Ich verwende aber derzeit eher ein anderes Erklärungs- und Beschreibungsmodell. Dabei geht es darum, dass Gehirn als ein sich selber regulierendes System zu verstehen. Üblicherweise würden emotionale Erlebnisse und Belastungen durch die Verarbeitung im Traumschlaf verarbeitet werden. Nun kann es unter "Stress" zu einer Störung bzw. Irritation der normalen Regulation kommen. Gefühl und Verhalten bzw. Wahrnehmung stimmen dann irgendwann nicht mehr richtig überein. Das muss nicht schlimm sein, man kann darüber hinweg gehen. Aber irgendwas "klemmt". In der Folge sammeln sich aber ähnliche emotionale Blockaden wie eine Art zugemüllte Festplatte an. Man braucht dann sehr viel Energie, um nicht zu explodieren bzw. in diese "Klemme" zu geraten. Hier spielt eine grosse Rolle, in was für einem Umfeld man gross geworden ist. Sie haben "gelernt", in einem sehr fragilen emotionalen Lebensumfeld nicht "anzuecken". Vielleicht eher emotionale Belastungen geschluckt. Schauen sie mal auf www.emoflex.de. Dort wird eine Art Behandlung für Menschen mit derartigen Problemen beschrieben. Es ist völlig anders als Verhaltenstherapie oder Tiefenpsychologie. Ich "glaube", dass sie zunächst mit ihren Problemen es schwer haben werden, sich von herkömmlichen Therapeuten verstanden zu fühlen. Obwohl man die auch schon weit vor dem Auftreten von Suizidgedanken aufsuchen kann und sollte.
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 6 Jahren.
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