So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Verhaltensthera...
Verhaltenstherapeut
Verhaltenstherapeut, Dr. Med.
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Arzt und Psychotherapeut
28345046
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
Verhaltenstherapeut ist jetzt online.

Hallo, ich leide seit ca. 15 Jahren an Depressionen und Alkoholkrankheit.

Kundenfrage

Hallo,
ich leide seit ca. 15 Jahren an Depressionen und Alkoholkrankheit. Habe schon alle Antidepressiva ausprobiert, vertrage diese aber nicht. Ich habe schon alle möglichen Therapien durchlaufen wie: 3 Wochen Psychosomatische Klinik Inzell-Eck, 3 Jahre ambulante Psychotherapie, 2 Jahre Selbsthilfegruppe der Anonymen Alkoholiker, Alkohol-Langzeitentzugsentwöhnung (4 Monate). Die Symptome haben sich zwar gebessert, treten aber leider an und ab noch auf. Jetzt bin ich auf der Suche nach einer Alternative und habe von einer Heilfastenkur gelesen, die Körper, Geist und Seele reinigt und auch Krankheiten heilen kann. Insbesondere habe ich von der Klinik Hermann Keppler in Mülacker bei Stuttgart gelesen, die solche Heilfastenkuren durchführt und auf Patienten mit Alkohlproblemen spezialisiert ist. Meine Frage hierzu: Was halten Sie von solchen Heilfastenkuren?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Verhaltenstherapeut hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Eine Fastenkur kann eine Art "Klärungsphase" und auch einschneidender Schritt zur Veränderung sein. Ich habe durchaus erlebt, dass dies für Patienten ein guter Schritt sein kann. Allerdings würde ich an ihrer Stelle auch keine übertriebenen Erwartungen daran setzen. Eine Behandlung von Alkohol- und Depressionsproblemen wird nicht durch Fasten getan sein (ebenso wenig durch Antidepressiva). Beim Lesen ihrer Zeilen hatte ich ein wenig den Eindruck, dass sie möglicherweise eben viel anfangen aber in gewisser Weise im Leben an Sackgassen geraten. Dort wo eine eigene Verhaltensänderung nötig wäre, kommt es nicht zum Handeln oder sie geraten wie in dem Film "und täglich grüsst das Murmeltier" immer und immer wieder in das gleiche Problem. Hier müsste Therapie ansetzen, die gleichen "Schleifen" oder auch das fehlende "Puzzleteil" zur Änderung zu finden.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Psychiatrie