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Wolfgang Spitta
Wolfgang Spitta, Arzt für Psychiatrie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 123
Erfahrung:  Systemisch - lösungsorientierte Therapie und Beratung, Systemaufstellungen, Supervision
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Wolfgang Spitta ist jetzt online.

Ich war nach dem Tod meiner Eltern beide 58 Jahre (Mutter Bauchspeicheldr senkrebs)

Kundenfrage

Begonnen haben die Panikatacken nach der Geburt von unserem 3 Kind 1987
Ich war nach dem Tod meiner Eltern beide 58 Jahre (Mutter Bauchspeicheldrüsenkrebs) in psychiatrischer Behandlung. Nun hat mein Psychiater den ich seit 12 Jahren regelmässig besuchte die Praxis aufgegeben. Habe diverse Antidepressiva ausprobiert, leider mit erheblichen Nebenwirkungen. Ich leide unter Angststörungen. Der Arzt hat mich auf 37 Tropfen Surmontil und 3x1 Temesta 1mg tagsüber und 2,5mg auf die Nacht eingestellt. Jetzt stehe ich vor dem Problem, dass die 2 Ärzte die ich aufsuchte die Behandlung schlimm finden. Obwohl alle meinen diese Medikamente führten meinem Körper in keiner Weise Schaden zu, bekomme aber die Medikamente nicht.
Mit freundlichen Grüssen.
Bitte senden Sie mir die E-Mail auf Deutsch, Englisch verstehe ich nicht.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Wolfgang Spitta hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

leider kann ich die Kollegen verstehen, dass sie Ihnen das Temesta nicht verschreiben.

Diese Medikament hat ein ausserordentlich hohes Suchtpotenzial. Schon nach etwa 10 Tabletten Temesta 1,0 verteilt über 10 Tage bekommen Sie körperliche Entzugssymptome. Bei längerer Einnahme muss die Dosis gesteiget werden, weil der Körper gegensteuert und versucht trotz dem Medikament so wach zu sein wie ohne Medikament. Die Dosis die Sie bekommen ist so hoch, dass Menschen, die das Medikament vorher noch nicht bekommen habne bei so einer Dosis nur schlafend im Bett liegen würden.
Zum jetzigen Zeitpunkt können weder Sie noch die Ärzte sagen, welche Ihrer Symptome noch zu der Angststörung gehören und welche durch die Medikamente bedingt sind.
Hier ist ein Entzug nötig, damit sichtbar wird, welche Symptome Ihrer Angststörung Sie überhaupt haben. solche entzüge werden heute meistens stationär und mit langsamer Verringerung der Dosis gemacht.

Gleichzeitig ist das Surmontil sehr niedrig dosiert. Es ist bie so einer Dosis ebenfalls unklar, welche Wirkung das Medikament überhaupt hat.

Zusammengenommen ist es aus psychiatrischer Sicht wirklich nötig, die Medikamente abzusetzen und eine Umstellung vorzunehmen. Die Weiterführung der
von Ihnne genannten Medikation ist ärztlich nicht vertretbar.

Herzliche Grüße

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