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Wolfgang Spitta
Wolfgang Spitta, Arzt für Psychiatrie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 123
Erfahrung:  Systemisch - lösungsorientierte Therapie und Beratung, Systemaufstellungen, Supervision
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Wolfgang Spitta ist jetzt online.

guten tag, ich leide seit 4 jahren unter der sozialen phobie+agoraphopie.

Kundenfrage

guten tag,

ich leide seit 4 jahren unter der sozialen phobie+agoraphopie. Habe auch depersonalisation und derealisation!!
ich nehme zurzeit 300mg efexor und 150mg lyrica am tag.
Meine Frage ist: ob sich diese beiden medikamente vertragen?

Ich habe das gefühl das sich die depers. und derealisation sich verstärken.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Wolfgang Spitta hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag,

die Medikamente haben keine bekannten Wechselwirkungen. Sie haben unterschiedliche Wege der Wirkung und des Abbaus im Körper.

Allerdings ist eine Dosis von 300 mg Efexor sehr hoch. Die Empfehlungen gehen von einer Maximaldosis von 150mg bis 225mg pro Tag aus.
Nur im stationären Setting werden höhere Dosierungen vorgeschlagen.

Auch die geschilderten Symptome sind keine typischen Nebenwirkungen der Medikamente.
Je nach der Dauer der Einnahme könnten Sie eher mit Ihrem behandelnden Psychiater darüber sprechen, wann er eine Umstellung auf eine andere Substanzklasse für sinnvoll hält. Man muss solche Medikamente nämlich einige Zeit einnehmen, um beurteilen zu können, ob sie bei dem Patienten wirken. Es gibt große unterschiede zwischne den Menschen, welche Psychopharmake wie wirksam sind.

Herzliche Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Grüezi Herr Spitta,

 

Danke für ihre ausführliche Antwort.

 

Ich hätte da noch weitere fragen an sie.

 

Weshalb sollte ich nicht mehr als Max. 225mg Efexor zu mir nehmen?

 

ich bin jetzt seit ca. 4Jahren in Therapie und ich habe das gefühl das es einfach nicht vorwärts geht.

 

Mein Grösstes Problem ist: das ich immer das gefühl habe "nicht richtig hier zu sein" und auch stelle ich mir vielmals die frage "wer bin ICH eigentlich"

 

Ich habe schon zimlich starke probleme aber ich weiss nicht ob ein klinikaufenthalt viel bringen würde.

 

Was denken sie so darüber??

 

Herzliche Grüsse

 

Patrick

 

 

 

 

Experte:  Wolfgang Spitta hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Abend,

wenn man nach so langer Zeit das Gefühl hat, dass es nicht mehr weiter geht, dann ist vielleicht die Zusammenarbeit mit diesem Therapeuten an die Grenze gekommen.

Ein Klinikaufenthalt in einer normalen psychiatrischen Klinik der Regelversorgung kann ganz gut sein, häufig ist aber wegen dem Ärztemangel nur eine mittelmäßige therapeutische Betreuung möglich. Da weiss Ihr behandelnder Psychiater besser Bescheid.

Als Alternative kommt ene gute psychosomatisch-psychotherapeutische Klinik in Frage.

Herzliche Grüße