So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Wolfgang Spitta.
Wolfgang Spitta
Wolfgang Spitta, Arzt für Psychiatrie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 123
Erfahrung:  Systemisch - lösungsorientierte Therapie und Beratung, Systemaufstellungen, Supervision
40449672
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
Wolfgang Spitta ist jetzt online.

Meine Frage Bin 52 Jahre alt und Witwe. habe einen Arzt kennengelernt

Kundenfrage

Meine Frage: Bin 52 Jahre alt und Witwe.
habe einen Arzt kennengelernt der fast 60 Jahre alt ist. Er gibt zu sich 3 mal am tag selbst zu befriedigen und er trinkt nach Dienstschluss mehrere Flaschen Sekt auch Whisky und Bier.
Oft brennt er in seinem garten große Feuer ab und spricht von Schatten verbrennen !
Kenne und begleite ihn nun schon fast ein Jahr. Wenn ich an Gesprächen mit anderen Menschen teilnehme, meine ich zu erkennen, dass er sich gar nicht in sein gegenüber einfühlen kann. Er spricht auch oft von Hass und hat immer Angst andere Menschen wollen Ihm etwas "anhängen" ihm absichtlich schaden. Bin zu ihm auf Distanz gegangen als er meinte er hätte ein Keramikmesser und würde mich ritzen ( Blutabnahme für Gesundenuntersuchung). Was halten Sie davon ?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Wolfgang Spitta hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Abend,

das wichtigste Thema bei diesem Arzt ist die Alkoholabhängigkeit. Wer suchtkrank ist, der kann keine Beziehung leben. Er hat ja schon die Beziehung zur Flasche.
Wenn er lange genug schon alkoholabhängig ist, so hat das natürlich Auswirkungen auf sein Gehirn und auf die Hirnfunktion. Zu den typischen Symptomen gehört die Befürchtung, dass andere dem Betroffenen etwas wollen, übermäßiges Reden über Sexualität bei gleichzeitig zunehmender Impotenz und auch die Gefahr der gestörte nImulskontrolle mit plötzlichen aggressiven Durchbrüchen ist typisch.

Es ist sehr gesund von Ihnen, dass Sie da auf Distanz gegangen sind. Es klingt nicht so, als ob Ihr Bekannter an seiner Sucht etwas ändern will und dann haben Sie sowieso keinen wirklichen Platz in seinem Leben. Das, was ich hier schreibe klingt zwar hart, aber es kommt aus vielen Jahren Erfahrung mit Suchtpatienten.

Herzliche Grüße