So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Wolfgang Spitta.
Wolfgang Spitta
Wolfgang Spitta, Arzt für Psychiatrie
Kategorie: Psychiatrie
Zufriedene Kunden: 123
Erfahrung:  Systemisch - lösungsorientierte Therapie und Beratung, Systemaufstellungen, Supervision
40449672
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Psychiatrie hier ein
Wolfgang Spitta ist jetzt online.

Sehr geehrte rztin, sehr geehrter Arzt, auf Anordnung

Kundenfrage

Sehr geehrte Ärztin, sehr geehrter Arzt, auf Anordnung der Straßenverkehrsbehörde soll ich mich einer verkehrsmedizinisch psychiatrischen Untersuchung unterziehen. Ich bin vor etwa 10 Jahren im Straßenverkehr im Rahmen einer bipolaren Störung aufgefallen. Bis etwa 2003 habe ich Tegretal eingenommen, danach nicht mehr, da ich das Medikament nicht vertragen habe und auch keine Depressionen oder Manien (mehr) hatte. Nun wurde ich befragt, bei wem ich mich in Behandlung befinde. Natürlich würde ich ein verkehrsmedizinisch - psychiatrisches Gutachten durchführen lassen, könnten Sie mir weiterhelfen, inweiweit ich mich dennoch dagegen wehren kann. Mit freundlichen Grüssen,
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  Wolfgang Spitta hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag,

ob Sie diese Gutachten aus rechtlicher Sicht machen müssen ist eine Frage an den Anwalt. Ich kann Ihnen hier aus der psychiatrischen Sicht etwas dazu sagen.

Sie sollten auf jeden Fall verweigern Ihren Arzt zu nennen. Das geht die Straßenverkehrsbehörde nichts an. Leider werden da oft Grenzen verletzt, z.B. dass widerrechtlich nach einer Zwangseinweisung diese Behörde vom Ordnungsamt informiert wird und die Fahrerlaubnis – ebenfalls widerrechtlich – entzieht.

Der Anwalt kann klären, ob eine Begutachtung erforderlich ist. Wenn ja können sie einen entsprechenden Gutachter aus- und aufsuchen. Da kann Ihnen der Anwalt entweder selber oder über Informationen seiner Kammer jemanden nennen, der in Frage kommt.

Ihre Krankheit, Ihr Umgang damit und wie und durch wen Sie behandelt werden geht die Straßenverkehrsbehörde erstmal überhaupt nichts an. Sie hat sich nur in Bezug auf eine mögliche Gefährdung, die von Ihnen im Straßenverkehr ausgeht kundig machen. Dabe ikann allerdings ein Gutachten, das eine positive Prognose stellt für Sie günstiger sein, als eine Verweigerung. Da Ihr Anwalt die beteiligtne Personen möglicherweise ken, sollte er Ihnen dabei helfen können, das abzuwägen

Herzliche Grüße