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Kategorie: Psychiatrie
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Was macht man, wenn einem bei Depressionen nicht geholfen werden

Kundenfrage

Was macht man, wenn einem bei Depressionen nicht geholfen werden kann?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Psychiatrie
Experte:  docapplepie hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo!
Es kann einem bei Depressionen IMMER geholfen werden. Es gibt eine Vielzahl an Therapien (Psychotherapie, Körpertherapie, Medikamentenbehandlung, sogar Elektrokrampftherapie) - dass keine davon hilft, ist nicht anzunehmen. Allerdings schreiben Sie außer 6 Wochen Klinik und "nach Hause geschickt" nicht viel, sodass die Aussagen hier sehr vage sein müssen.
Wie lange ist denn schon die Depression, welche Symptome zeigen sich, welche Behandlungen genau haben Sie schon erhalten, etc.??
Keinesfalls sollten Sie "das Handtuch werfen", es läßt sich immer ein sinnvolles Behandlungskonzept entwickeln, das dann auch zur Verbesserung führt! MfG P.T.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
ich habe das Handtuch eigendlich schon lange geworfen. Seit meinem 40. Lebensjahr nehme ich meine Depressionen bewust wahr. Ich bin jetzt 58 Jahre (18.11.1951).
2006 war ich für 6 Wochen in der Hans Prinzhorn Klinik in Hemer. Resultat war, daß die mich nach Hause geschickt haben, ohne mir helfen zu können. Ich sellbst werde eine solche Maßnahme nie wieder machen. Eine sinnvolle Therapie konnte mir auch nicht empfohlen werden. Als Medikament nehme ich derzeit Trevilor 150mg 1 mal Tag. Das macht mich etwas munterer, vermindert aber nicht die Depressionen.
Symptome sind folgende: ständige Müdigkeit, ständige Lustlosigkeit, Schlafstörungen,
fast ständige Selbstmordgedanken (werde wohl aus religiösen Gründe das wohl nicht machen), absolute Lebensunlust.
An weiteren Krankheiten habe ich:
Diabetes Typ 2 seit meine Jugend
2002 einen Herzinfarkt
2007 wurde eine Sarkoidose an der Lunge fesgestellt

Gruß
M.L.
Experte:  docapplepie hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo!
Ich habe erst jetzt Ihre Antwort lesen können. Sie haben offenbar noch nicht ausreichende Dosierung der Medikation eingenommen und Sie haben offenbar seit vielen Jahren nicht in einer umfassenden Behandlung befunden. Die Medikation könnte gesteigert werden, wenn Sie einen Effekt beschreiben, der aber nicht ausreichend zu sein scheint (Venlafaxin ist bis 375 mg/d zugelassen), es könnte eine Medikation ergänzt werden (hier wäre Reboxetin sicher hilfreich) und Sie könnten durch Kombination anderer Maßnahmen Verbesserung erfahren. Vielleicht sollten Sie sich doch noch einmal mit einem Klinikaufenthalt beschäftigen - ich schlage allerdings eine Akutklinik, keine Rehaklinik vor. Gern kann ich Ihnen eine geeignet wohnortnahe Klinik empfehlen, wenn Sie den Wohnort angeben. MfG P. T.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
ich bin bereits beim 4. Arzt (Arztin) in Behandlung. Beim 1. Arzt wurden verschiedenste Medikamente ausprobiert in einer Gesamtdauer von über einem Jahr. An folgende kann ich mich noch erinnern:

Amitriptylin

Solvex

Tavor

Trevilor

Remagil

Cipramil

Mirtazapin

Cipralex

Fluoxin

Geholfen hat gar nichts, nur teilweise starke Nebenwirkungen.
Auf Empfehlung war ich dann bei einer Ärztin in Delbrück. Da hat es mir bisher am besten gefallen. Von ihr kam auch die Empfehlung mit den Aufenthalt in Hemer.
Seitdem ist sie wegen Krankheit nicht mehr verfügbar.
Danach habe ich mir einen Arzt in Paderborn gesucht. Der ist mittlerweile in Rente.
In derselben Praxis habe ich jetzt eine Ärztin. Das ist Frau Dr. Bechtel in Paderborn, Westernstraße.
In Hemer habe ich Trevilor mit einer Dosierung von 2 x 150 mg und 1x 75 pro Tag eingenommen, dazu abends noch das Mirtazapin. Das Trevilor löst bei mir erhebliches Schwitzen aus. Von dem Mirtazapin wurde ich tagsüber so müde, daß ich es nach wenigen Wochen wieder abgesetzt habe. Das Trevilor habe ich auch schon versucht, abzusetzen durch Verringerung der Dosierung über mehre Wochen. Ich bekam aber dann Herzprobleme. Der Arzt empfahl mir aber, das Trevilor in 150 mg weiterzunehmen. Gesprächstermine nehme ich derzeit nicht wahr, weil sie eben nichts bringen. Ich laß mir derzeit nur in regelmäßigen Abständen das Trevilor verschreiben.
In Selbsthilfegruppen war ich auch schon. Da habe ich allerdings das Problem, daß ich meist nicht zu Worte komme und nach längerer Zeit wird mir dann vorgeworfen, daß ich nie was sage. Auch da nur Negativerfahrung.
Zu der empfohlenen Akutklinik hätte ich schon Interesse, wenn Hilfe zu erwarten wäre.
Ich bin dahingehend alerdings sehr skeptisch.

Gruß
Martin Lienesch
Unterm Hahnen 5
33178 Borchen (7 km von Paderborn entfernt)
Experte:  docapplepie hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
von Ihrer Liste bin ich fast überwältigt. Sie haben offensichtlich sehr viele Medikamente aus dem Bereich der Antidepressiva schon durch - und wenn Sie schreiben, dass Sie die in einem Jahr hatten, ist das fast ein wenig kurz. Grundsätzlich ist die Behandlungsempfehlung, bei einem Medikament zu bleiben, das auszudosieren und dann erst zu wechseln bzw. bei beginnender, aber nicht ausreichender Besserung ein zweites hinzuzufügen. Ich finde die gesamte Mischung Ihrer Medis allerdings irritierend - es sind antriebssteigernde, antriebsdämpfende, schlaffördernde, starke und schwächere AD dabei - hat sich Ihr Beschwerdebild so schnell geändert oder ist da einfach nur ausprobiert worden? Trevilor ist sicher eines der besseren (stärkeren) Antidepressiva, wobei die Nebenwirkungen Schwitzen, Blutdrucksteigerung und Beeinflussung der Herzfrequenz nicht selten sind. Für mich stellt sich die Frage nach den Symptomen, die JETZT zu beeinflussen wären und dann auch nach den psychosozialen Begleitumständen - das geht aber wahrscheinlich nicht wirklich gut in diesem Rahmen. Ihre Erfahrung von Gesprächstherapie (ist manchmal nur eine unterstützende Begleitung, die dann aber kein wirklich wegweisendes Ergebnis bringt) und Selbsthilfegruppen kann ich nachvollziehen - das kann schwierig sein und führt nicht immer zu einer Verbesserung. Ich würde Ihnen die Klinik Katzenelnbogen empfehlen, Prof. Dr. Dahmen ist m.E. einer der wirklich guten Behandler für chronifizierte Depressionen, kann nicht nur Medikamente und Psychotherapie sondern auch andere biologische Verfahren und arbeitet eng mit der Uniklinik in Mainz zusammen. MfG P.T.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
danke für die schnelle Antwort
Aus meiner Sicht wurde bei den Medikamenten tatsächlich nur ausprobiert. Der Zeitraum mag auch an die 2 Jahre gewesen sein. Liegt schon eine Weile zurück.
Wegen meines Herzinfarktes sind mir die Tabletten Bisoprolol und Delix 5 plus zu je 5 mg verschrieben. Da hat Trevilor wohl genau die gegenteilige Wirkung. Ich habe eben das Problem mit der Antriebsarmut teilweise bleiender Müdigkeit und absoluter Lustlosigkeit.
Ich werde mich wohl auch erst überwinden müssen, um auf so eine Maßnahme, wie Klinik Katzenelnbogen, einzugehen. Nach Hemer hatte ich die Nase restlos voll.
Mit freundlichen Grüßen
M. Lienesch
Experte:  docapplepie hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,das Problem der Antriebsarmut und "bleierner Müdigkeit" ist ja ein generelles Thema bei Depression. Grundsätzlich wäre m.E. eine Kombination mit einem noradrenergen Wirkstoff sinnvoll - das würde Ihnen Antrieb und Wachheit geben - und andere Katecholamine Wirkprinzipien (Serotonin, Dopamin, Melatonin), damit würden Sie in der Stimmung und Schwingung besser werden. Allerdings ist bei einem solchen Vorgehen die Auswirkung auf "den Rest von Ihnen", also die körperlichen Funktionen zu bedenken - Blutdruck, Herzfrequenz, Schwitzen, Magen-Darm-Funktionen. Gut und zügig hochdosieren kann man wegen der Nebenwirkungen und Wechselwirkung wirklich besser in einer Klinik, aber natürlich geht so etwas auch ambulant. Sie sollten mit Ihrem Facharzt einmal eine "Augmentation" besprechen, d.h. zum Trevilor noch etwas hinzuzunehmen. Dass kann Solvex am morgen sein (macht wach und aktiver), Valdoxan am Abend oder Lithium, wenn sich "Schwankungen" vor allem zeigen. Grundsätzlich ist die Behandlung der Depression umso schwieriger, je länger sie andauert und es muss immer die Medikation "ausgereizt" werden, um eine sichere Aussage treffen zu können (also so lange wie möglich und so hoch dosiert wie geht/ erforderlich ist). Hoffe, dass ich Ihnen damit ein bisschen helfen konnte. MfG P.T.

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